Erstellt am 05. Juli 2016, 04:00

von Armin Grasberger

Es muss ja auch nicht sein. Armin Grasberger über die Ruhe beim SC Wieselburg.

Noch hat die Übertrittszeit nicht so richtig begonnen. Von 5. bis 15. Juli dürfen sich Kicker einen neuen Verein suchen bzw. Vereine neue Kicker. Trotz allem hat sich in Sachen Transfers im Bezirk schon einiges getan. In Kienberg hat man beispielsweise die Legionäre gewechselt und einen neuen Torhüter verpflichtet.

Bei Ligakonkurrent und Nachbar Lunz am See wurde Keeper Werner Paar verabschiedet und an seiner Stelle Michal Minar engagiert. Es dreht sich also, das Karussell. Auch beim SC Wieselburg sah es nach Ende der Saison so aus, als würde sich viel tun. Vier Abgänge hatten die Braustädter zu verzeichnen. Darauf reagieren werden sie allerdings nicht. Zumindest deutet das Obmann Robert Gnant an. „Wir haben keinen Zwang“, lässt er im Interview wissen.

Und wenn man sich die Situation in Wieselburg ansieht, dann muss man ihm beipflichten. Im Laufe des Frühjahrs hat sich in den Reihen der Braustädter ein gewisser Spirit entwickelt, der die Mannschaft aus den Niederungen der Tabelle ins gesicherte Mittelfeld und somit raus aus dem Abstiegskampf getragen hat. Dem dadurch gewachsenen Team sein Vertrauen auszusprechen ist nobel. Das Gefüge passt. Zwanghaft Neuzugänge forcieren: Das muss ja auch nicht sein.