Erstellt am 06. Oktober 2015, 05:02

von Christian Eplinger

Fünf weitere Wochen folgen. Christian Eplinger über eine ruhige erste Woche im FlüchtlingsTransitlager Wieselburg.

Die erste Woche im Flüchtlings-Transitlager ist Geschichte. Eine Woche, die sehr ruhig verlaufen ist – und das, obwohl man bereits knapp 1.000 Flüchtlinge in Wieselburg versorgt hat. Kleinere organisatorische oder infrastrukturell beziehungsweise sprachlich bedingte Anfangsschwierigkeiten sind rasch beseitigt worden. „Alles lief problemlos“, ist der Grundtenor aller Beteiligten.

Ein Grundtenor, den man als Außenstehender nur bestätigen kann. Diese 1.000 Flüchtlinge sind in Wieselburg kaum zu spüren gewesen. Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und Mitarbeiter von Rotem Kreuz, Bundesheer, Polizei, Caritas, Team Österreich oder Messe Wieselburg klappte hervorragend – egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung, nicht zuletzt bei den Sachspenden und den Freiwilligendiensten, ist enorm. Ein Kompliment an alle.

Dennoch: Euphorie ist fehl am Platz. Wir schreiben erst die erste Woche – und das bei trockenem und relativ warmen Wetter und sehr kurzen Aufenthaltszeiten der Flüchtlinge im Transitlager Wieselburg. Bis Mitte November ist noch eine lange Zeit.