Erstellt am 10. November 2015, 05:02

von Sebastian Ressl

Rudolf Vogel wird fehlen. Sebastian Ressl über den Spielertrainer Rudolf Vogel, der eigentlich nicht gehen wollte.

Vor zweieinhalb Jahren hat Rudolf Vogel als Spielertrainer das Zepter in Steinakirchen übernommen und aus einem sicher geglaubten Absteiger eine Mannschaft geformt, die nun schon in der dritten Saison in Folge im oberen Drittel der 1. Klasse West mitkämpft.

Er hat aus dem Team einen zusammengeschweißten Haufen geformt, der ihm dies mit hoher Trainingsbeteiligung bei Wind und Wetter und vielen Erfolgen dankte. Die Stimmung war, wie auch Vogel immer wieder betonte, unglaublich. Alle Spieler seien zu jeder Zeit voll mitgezogen. Doch damit ist jetzt überraschenderweise abrupt Schluss. Rudi Vogel muss den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen.

Das Budget sei gekürzt worden und so war kein Platz mehr für den erfolgreichen Spielertrainer. Für die sportliche Leitung, für das gesamte Team und vor allem für ihn kam diese Entscheidung doch sehr überraschend und der Stachel sitzt nach wie vor sehr tief.

Er wollte eigentlich nicht gehen, er wollte seinen Vertrag, der bis Sommer läuft, erfüllen und weiter erfolgreich mit dem Team arbeiten und so für Furore sorgen. Doch es gibt keine Chance. Am Samstag zog er sich zum letzten Mal die Dress der Steinakirchner über. Er wird mit Sicherheit fehlen – der Trainer, der Spieler, der Motivator, der Taktiker, der Mensch Rudolf Vogel.