Erstellt am 09. Januar 2018, 05:00

von Christian Eplinger

Vieles glänzte bereits in Gold. Christian Eplinger über das gelungene Weltcup-Debüt in der Region.

Lang ersehnt, endlich Realität. Erstmals fand in der Region eine Weltcupveranstaltung statt. Zwar war es „nur“ der Snowboard-Weltcup-Tross, der am Ötscher zwei Tage lang Station machte, doch schon der zeigte, wie viel an Organisation und Arbeiten im Umfeld nötig sind, um mit einer perfekten Veranstaltung Werbung für die Region zu machen.

Das ist den Organisatoren rund um OK-Chefin Michaela Dorfmeister und Ötscherlift-Geschäftsführer Andreas Buder allemal gelungen. Organisation, Piste und die gesamte Abwicklung inklusive Shuttle-Zubringerdienste – auch für den normalen Skibetrieb – waren top. Man hat sich für weitere Weltcup-Events empfohlen.

Dennoch zeigte die Weltcup-Premiere auch die infrastrukturellen Mängel in der Region, mit denen man zu kämpfen hat: Fehlende schnelle Internet-Verbindung vor Ort und vor allem die mangelnden vorhandenen Qualitätsbetten. Da gab es doch einige Klagen. Rund 400 Betten im Umkreis von 20 Kilometern waren für die Snowboarder nötig. Beim Ski-Weltcup würden es wohl noch einige mehr sein. In einer Ferienwoche für die Region nur schwer zu schaffen.