Erstellt am 07. Juni 2016, 05:00

von Armin Grasberger

Nägelbeißen in Steinakirchen. Armin Grasberger über Steinakirchens katastrophales Frühjahr

Werfen wir einen kurzen Blick zurück auf das Ende der Hinrunde in der 1. Klasse West. Als zweitbestes Bezirksteam lang die ÖTSU Steinakirchen dank 27 eroberter Punkte auf dem vierten Tabellenplatz.  

Leader Purgstall war zwar außer Reichweite, im Großen und Ganzen hatten die Erlauftaler aber einen zufriedenstellenden Herbst hingelegt. An den Abstiegskampf dachten damals selbst die unverbesserlichsten Pessimisten nicht.

Aktuell sieht die Sache ganz anders aus. Steinakirchen wurde durchgereicht. Nur drei erspielte Punkte im Frühjahr waren eindeutig zu wenig. Das Abstiegsgespenst heult plötzlich unüberhörbar laut. Besonders frustrierend: Die Union ist in der letzten Meisterschaftsrunde zum Zuschauen verurteilt. Konkurrent Waidhofen/Ybbs hat noch ein Spiel in der Hinterhand. Dazu kommt die unsichere Lage hinsichtlich der Anzahl der Absteiger. Erwischt es nur zwei Teams, darf Steinakirchen noch hoffen. Gehen drei runter, ist der Drops, frei nach Felix Magath, bereits gelutscht.

Die Gründe für das Katastrophenfrühjahr? Der personelle Aderlass war schlicht und einfach zu groß. Spielertrainer weg, wichtige Akteure weg, Stimmung weg. In Steinakirchen ist somit nun die Zeit des großen Nägelbeißens angebrochen.