Erstellt am 12. Januar 2016, 05:03

von Christian Eplinger

Plus und Plus ergibt Plus. Eine einfache Rechnung: Wenn man zwei (finanz) starke und gut aufgestellte Gemeinden zusammenlegt, dann ergibt das ein sehr gutes Gesamtgefüge.

Die Zahlen dazu: Über 8.000 Haupt- und Nebenwohnsitzer, ein Gemeindegebiet von 40 Quadratkilometern und ein Budget von 22,5 Millionen Euro.

Also was spricht in Wieselburg gegen eine Zusammenlegung von Stadt- und Landgemeinde? Noch dazu, wo schon jetzt Wieselburg in vielen Bereichen – Schulen, Pfarre, Feuerwehr, diversen Verbänden und Vereinen – ein Musterbeispiel an Zusammenarbeit ist.

Und dennoch sind die Bedürfnisse in den beiden Gemeinden unterschiedlich. Hier die wirtschaftlich und weltoffen orientierte Stadt, da die doch stark ländlich strukturierte Landgemeinde. Das spiegelt sich auch in den Gemeinderäten wieder:

Die rote Stadt, das schwarze Land – in den Köpfen einiger Mandatare muss sich der Gedanke an ein gemeinsames Wir daher erst durchsetzen. Das geht nur, wenn die Bevölkerung das eindeutig will. Eine Volksbefragung in beiden Gemeinden ist daher wohl Grundbedingung.