Erstellt am 12. Januar 2016, 05:03

von Raimund Bauer

Schmiede für den Weltcup. Raimund Bauer über Göstling als Stätte für Weltcup-Asse

Katharina Gallhuber hat sich in den letzten Wochen im Weltcup etabliert. Der letzte Höhepunkt: der 18. Rang beim Weltcup-Slalom in Santa Caterina.

Die 18-Jährige hält seit dieser Saison eine Tradition hoch. Seit 1991 ist im Weltcup immer ein Athlet vom Skiclub Göstling-Hochkar am Start. Angefangen von Thomas Sykora über Andreas Buder, Kathrin Zettel oder jetzt eben Katharina Gallhuber. Der Skiclub aus Göstling etablierte in den 83 Jahren insgesamt 43 FIS-Läufer, 13 Europacup-Starter sowie sieben Athleten im Weltcup.

Eine beachtliche Anzahl für eine Ortschaft mit einer Einwohnerzahl von knapp über 2.000. Die Gründe für die erfolgreiche Talenteschmiede: die Förderung von Talenten in Kindesalter sowie die Zusammenarbeit mit den Schulen.

Die Göstlinger Schüler erhalten in den Wintermonaten einen eigenen Stundenplan, bei dem Langlauf sowie Skifahren mindestens zwei Mal pro Woche gefördert werden. Ebenfalls nicht zu vergessen die optimale Zusammenarbeit mit dem Skigebiet Hochkar. Dass in Göstling die Talente ausgehen werden, ist nicht in Gefahr. Vor allem, weil bereits mit Matthias Tippelreither und Christoph Krenn die nächsten potenziellen Weltcup-Fahrer nachdrängen.