Erstellt am 02. Februar 2016, 05:03

von Armin Grasberger

„This is not a wish concert“. Armin Grasberger über das große Verletzungspech der Union Steinakirchen.

Das Leben kann schon ein Hund sein. Jenes eines Sportfunktionärs sogar besonders hundig. Dann nämlich, wenn man alles dafür tut, um seine Mannschaft zu verbessern, am Ende aber mit Tatsachen konfrontiert wird, gegen die man absolut machtlos ist. So passiert in Steinakirchen.

Die Union segelt momentan in eher unruhigen Gewässern. Aufgrund finanzieller Kalamitäten mussten die Erlauftaler ihre Kampfmannschaft gehörig umkrempeln. Spielertrainer Rudolf Vogel hat den Verein ebenso verlassen wie Wirbelwind Gabriel Hinterberger und Keeper Georg Krim. Das Funktionärsteam rund um Sektionsleiter Günther Mayrhofer stand vor einer Herkulesaufgabe, hat sie angesichts der Umstände aber durchaus gut gemeistert.

Und dann das. Der vermeintliche Neuzugang Dario Blagojevic hat sich die Achillessehne gerissen. Aus einem Engagement des Bosniers bei den Erlauftalern wird somit nichts. Ein Umstand, den die Steinakirchner Funktionärsriege nicht ändern kann. Wie meinte Jürgen Klopp kürzlich, auf treffende, für Englischlehrer allerdings wohl eher schmerzhafte, Art und Weise: „This is not a wish concert.“ Das Leben ist eben kein Wunschkonzert. In Steinakirchen kann man, trotz guter Arbeit, ein trauriges Lied davon singen.