Erstellt am 13. Februar 2018, 05:00

von Raimund Bauer

Überraschung ist möglich. Raimund Bauer über die Medaillenchance von Katharina Gallhuber.

Seit letzten Freitag sind die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang voll im Gang. In der Nacht von Faschingsdienstag auf Aschermittwoch werden die Göstlinger ihre Wecker stellen und vor dem Fernseher die Daumen drücken.

Katharina Gallhuber wird im Slalom an den Start gehen. Für die 20-Jährige ein besonderes Gefühl. Zwar war die Göstlingerin bereits bei der europäischen Jugendolympiade, doch der Start in Südkorea ist gleich ein komplett anderes Kaliber. Die vielen neuen Eindrücke muss die Technikerin erst einmal verarbeiten.

Die erstmalige Teilnahme ist für die 20-jährige Göstlingerin schon ein Riesenerfolg, doch ein wenig schielen auf die Olympiamedaillen wird jeder der Athleten, die dabei sind. Das darf auch Katharina Gallhuber. Natürlich benötigt sie dazu zwei perfekte Läufe und das nötige Glück. Dass es aber nicht unmöglich ist, zeigte nicht zuletzt die erste Goldmedaille Österreichs bei den diesjährigen Spielen. Denn der Tiroler David Gleirscher hatte im Rodel-Weltcup als bestes Ergebnis einen vierten Platz zu Buche stehen. Am Ende folgte die sensationelle Goldmedaille im Eiskanal von Pyeongchang.

Außerdem: Träumen darf doch gerade bei den Olympischen Spielen erlaubt sein.