Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:03

von Sebastian Ressl

Viel Arbeit für den Neuen. Sebastian Ressl über Peter Eberls schwierige Aufgabe in Steinakirchen

Nun haben die Steinakirchner endgültig Nägel mit Köpfen gemacht und in dieser Woche ihren neuen Trainer präsentiert. Es ist nicht, wie erwartet, Karl Bachler, der das Zepter übernehmen wird, sondern der „große unbekannte“ Amstettner Peter Eberl, der das schwere Erbe von Rudolf Vogel antreten wird.

Für Bachler sei aufgrund der vielen Abgänge die Aufgabe zu groß gewesen, was auch zu verstehen ist. Immerhin hat man mit Gabriel Hinterberger und Rudolf Vogel jenes Sturmduo abgeben müssen, das alleine heuer 20 Tore und auch in den Jahren zuvor gemeinsam über 60 Tore erzielt hatte.

Hinzu kommt noch der Abgang von Tormann Georg Grim, der einen sehr starken Eindruck hinterließ und zuletzt wird auch noch Abwehrhüne Michal Schön den Verein verlassen. Aufgrund dieser Umstände, aufgrund der großen Harmonie, die im Team unter Vogel herrschte und auch mit Sicherheit aufgrund der großen Erfolge aus den letzten 2,5 Jahren, in denen das Team immer unter die Top Fünf der Liga kam, lässt sich mit Sicherheit feststellen, dass der neue Mann, Peter Eberl, keine leichte Aufgabe vor sich hat.

Nun muss man abwarten, ob der „große Unbekannte“ ebenso ein guter Motivator, Taktiker sowie akribischer Arbeiter ist und wie er das neue Steinakirchen zusammenschweißen kann.