Erstellt am 26. Januar 2016, 05:03

Weltcup-Rennen keine Utopie. Raimund Bauer über die Pläne am Hochkar.

Der Traum von Skiclub Göstling-Hochkar-Obmann Robert Fahrnberger ist, in drei Jahren ein Weltcup-Event auf das Hochkar zu zaubern. Ein Vorhaben, das neben organisatorischen auch erheblichen finanziellen Aufwand mit sich bringt.

Das Skigebiet Hochkar muss für Weltcup-Rennen erst einmal adaptiert werden. Genauer gesagt: Ein gemeinsamer Zielbereich für Slalom und Riesentorlauf, verbreiterte Pisten mit genügend Sturzraum, eine lichtstarke Flutlichtanlage entlang der gesamten Strecke sowie die notwendige Infrastruktur für Fernsehübertragungen.

Diese Vorhaben gehen in die Millionen. Doch der Nutzen spricht auf der anderen Seite ebenfalls für sich. Die Werbung für die Region rund um das Hochkar ist unbezahlbar. Zudem gab es bei den Europacup-Rennen alleine über 1.000 Nächtigungen für die Region rund um und in Göstling. Ohne die Rennen wären die Betten leer gewesen. Somit ein einschneidender Wirtschaftsfaktor.

Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Wenn die Verantwortlichen des SC Göstling-Hochkar mit Obmann Robert Fahrnberger weiter so akribisch daran arbeiten – wie auch zuletzt bei der Organisation des Europacups – ist eines mit Sicherheit gegeben: Das Weltcup-Rennen kann tatsächlich wahr werden.