Erstellt am 22. Dezember 2015, 05:03

von Christian Eplinger

Wenn einfach der Schnee fehlt. Christian Eplinger über die Sorgenfalten der heimischen Touristiker.

Na gut, finden wir uns damit ab. Für wirklich weiße Weihnachten braucht es auch heuer wieder ein Weihnachtswunder – und das ist laut Wetterprognosen gar nicht in Sicht. Hat auch seine gute Seiten:

Wir brauchen nicht Schnee schaufeln und die Gemeinden ersparen sich viel Geld für die Schneeräumung. Aber damit hat es sich auch schon. Denn die schneelose Zeit verursacht einiges Kopfzerbrechen in der Region. Vor allem in den heimischen Tourismusorten.

Denn das Weihnachtsferiengeschäft – zwei der wichtigsten Wochen im Tourismusjahr – könnte ihnen entgehen oder zumindest eher schwach ausfallen. Noch ist die Stornowelle zwar ausgeblieben, doch die allgemeine Buchungslage war – bis auf die Hotels und Beherberger direkt am Hochkar – ohnehin nicht besonders rosig. Und neue Anfragen kommen so gut wie keine herein.

Warum auch. Bei Temperaturen an die zehn Grad plus und den grünen Wiesen denkt jeder mehr an Ostern als an Weihnachts- und Winterferien. Das spürt man auch bei den Tagesgästen – und das schmerzt die heimischen Tourismusbetriebe fast noch mehr.