Erstellt am 01. Dezember 2015, 09:26

von Elisabeth Schuster

Wir sind vor nichts gefeit. Elisabeth Schuster über die Ängste nach den Anschlägen in Paris.

Paris. Die Stadt der Liebe. Der Louvre, der Eiffelturm. Wer möchte nicht einmal im Leben nach Frankreich? Ob nach Nizza, Straßburg oder an die Côte d’Azur.

Doch seit den Anschlägen in Paris ist die Verunsicherung groß. Was mit gebuchten Reisen tun? Absagen, umbuchen, trotzdem fahren? Dieser Frage stellen sich derzeit auch Lehrer, Eltern und Schüler des BG/BRG Wieselburg. Die Durchführung der geplanten Sprachreisen nach Frankreich und England im Frühjahr 2016 ist fraglich.

Fahren oder nicht? Eine richtige Antwort gibt es auf diese Frage nicht. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Terroranschlag zu sterben, ist geringer, als im Straßenverkehr ums Leben zu kommen. Aber was helfen Statistiken, wenn uns die Angst im Nacken sitzt? Wenn die Vorfreude getrübt wird durch ein mulmiges Gefühl?

Geht es nur um uns selbst, wären wir vermutlich lockerer. Betrifft es aber die Kinder, wird der Beschützerinstinkt geweckt. Aber passieren kann immer und überall etwas. Dafür brauchen wir nicht unbedingt in fremde Länder zu reisen.