Erstellt am 19. April 2016, 05:04

von Raimund Holzer

Mehr Geld im Börsel. Schon zum 13. Mal hilft die Arbeiterkammer Niederösterreich ihren Mitgliedern beim Umgang mit dem Finanzamt.

Auch Beatrice Schmid-Buchebner (links) holte sich in der Arbeiterkammer (Bezirksstellenleiter Helmut Wieser, AKNÖ-Vizepräsident Michael Fiala und Steuerexpertin Dominique Feigl, von links) Tipps, um Steuern zu sparen. Sie wurde von Julia Scharitzer beraten.  |  NOEN, Raimund Holzer

Es ist 16.30 Uhr, wie auf Kommando füllen sich fast blitzartig die Räumlichkeiten der Arbeiterkammer Scheibbs mit Menschen, die meist Mappen und Unterlagen in ihren Händen halten.

„Ja, unsere Steuer-Rückholaktion ist ein Erfolgsmodell“, freuen sich Helmut Wieser, der die Bezirksstelle Scheibbs leitet, AKNÖ-Vizepräsident Michael Fiala und Steuerexpertin Dominique Feigl.

Stolze 635 Termine für Beratungsgespräche wurden alleine in Scheibbs vergeben, im Viertelstundentakt gehen neun speziell geschulte Mitarbeiter auf die Fragen und Wünsche der Leute ein.

"Können im Schnitt 600 bis 700 Euro rausholen"

Von Montag bis Samstag, auch abends, steht das Team der AKNÖ bereit, um Arbeitnehmern auch nach deren Dienstschluss zur Verfügung zu stehen.

„Die Lohnsteuersenkung, bei der die AK wegweisend war, bringt den Arbeitnehmern mehr Kaufkraft. Aber wir können durch Beratung bei der Veranlagung noch einmal im Schnitt 600 bis 700 Euro für jeden Einzelnen herausholen“, nennt Fiala Zahlen, die Helmut Wieser noch ergänzt: „Wir werden auch heuer im Bezirk Scheibbs eine knappe halbe Million Euro an Rückzahlungen vom Finanzamt erreichen können!“

Meist würden Änderungen in der Lebenssituation zu Fragen rund um den Steuerausgleich führen, sagte Feigl, aber auch Negativsteuern kämen relativ häufig vor: „Wir informieren unsere Mitglieder bestmöglich, was sie beachten müssen.“