Erstellt am 17. November 2015, 05:03

von Hans Karner

Viel Beifall und Gelächter. Vier schräge Charaktere bleiben im Aufzug stecken. Ergebnis ist ein abendfüllendes Programm mit vielen Lachern. Zwei Mal ist die Komödie noch zu sehen.

Wolfgang Fahrnberger, Claudia Weißenseiner, Karl Kreipl und Helga Heigl-Puchebner im Lift. Kartenvorverkauf für die nächsten Termine gibt es in der Trafik Poitner, der örtlichen Raiffeisenbank und im Gemeindeamt der Marktgemeinde. Infos unter Telefon 07487/2310-15.  |  NOEN, Hans Karner

Das Premierenpublikum in der voll besetzten Kulturschmiede nahm das Vier-Personen-Stück „4 nach 40“ des Theaterensembles Gresten mit Begeisterung auf. Die leichtgewichtige Midlifecrisis-Komödie des Österreichers Fritz Schindlecker zündete zwar nicht jede Pointe – dennoch gab es im Saal viel Gelächter und herzlichen Beifall.

Die Geschichte ist banal und alltäglich. Zwei Frauen und zwei Männer, die alle gerade 40 Jahre alt geworden sind, bleiben zwischen dem 40. und 41. Stock eines Bürohauses im Lift stecken.

Businessfrau und Bodystylerin

Da ist einmal Mag. Elvira Tempsky, die von Helga Heigl-Puchebner ideal verkörpert wird. Eine ehrgeizige Businessfrau mit einem Hang zum Buddhismus. Claudia Weißensteiner ist die Rolle der gelernten Friseurin, verheiratet und umgeschulte Bodystylistin, auf den Leib geschneidert.

Als umtriebiger, aber nicht fehlerloser und schuldenfreier Mittelschulprofessor Mag. Wolfgang Binder outet sich Karl Keipl unter anderem auch als hervorragender „Fendrich-Imitator“ – und Bürgermeister Wolfgang Fahrnberger lässt als selbstsicherer, aufgeblasener Versicherungsvertreter seine schauspielerischen Talente im Dauerfeuer aufblitzen.


Weitere Aufführungen: Freitag, 20. November, und Samstag, 21. November, jeweils ab 20 Uhr in der Kulturschmiede.