Erstellt am 26. Januar 2016, 12:03

von Nina Pöchhacker

Mit Bananen zum Sieg. Am Samstag hatten die Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen des Science-Slams ihre Forschungsergebnisse auf kreative und unterhaltende Weise zu präsentieren.

Sandra Windisch erklärte ihre Forschungsarbeit über Bildsprache mit französischem Akzent als "Pierre"  |  NOEN, Pöchhacker

„Persönlich interessiere ich mich sehr für Poetry-Slams, und deshalb fand ich es extrem cool, dass ich die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit in einem Science-Slam präsentieren konnte“, beschreibt Student Christopher Perry seine Teilnahme am vierten Science-Slam der FH Wieselburg.

Am Samstag kämpfte er mit 86 Konkurrenten aus anderen Master-Studiengängen, um den Jurypreis und den Publikumspreis. Innerhalb von drei Minuten trugen die Studierenden ihre Themen vor und durften dabei nur Gegenstände mit auf die Bühne nehmen, die sie selbst tragen konnten. Ansonsten war jede Vortragsweise erlaubt – je kreativer, desto besser. Bewertet wurden sie von den sechs Studiengangsleitern der Fachhochschule und von einem „Applausometer“, der die Lautstärke des Publikums maß.

„Unser Science-Slam wird von Jahr zu Jahr größer. Er fördert das kollektive Gefühl an der Fachhochschule, ist aber natürlich auch ein Wettkampf zwischen den sechs Studienrichtungen. In den letzten zwei Jahren kam der Sieger aus dem Lehrgang zu technischem Energiemanagement“, weiß Anja Ebertz, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule.

„Science Slam wird zur Tradition“

Jedes Jahr wird die Festsetzung des Termins für den Wettkampf schon freudig erwartet. „Die Ergebnisse der langen Forschungszeit so zu präsentieren ist viel angenehmer, als die streng wissenschaftlichen Vorträge, die man oft halten muss“, fasst Studentin Sandra Windisch die Begeisterung um den Science-Slam zusammen.

Mit neuen Ideen zur Verarbeitung von Bananenschalen holte Jennifer Salvo dieses Jahr den Sieg für den Masterstudiengang „Lebensmittelproduktentwicklung und Ressourcenmanagement“. Liebling des Publikums war jedoch Markus Kublar (Produktmarketing und Innovationsmanagement), der seine Forschungsergebnisse über die Kommunikationsmethoden der „Digital Natives“ in einem Rap vortrug und dafür gebührend lauten Applaus von seinen Kollegen erhielt.