Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:02

von Christian Eplinger

ÖVP unterstreicht ihre „Kümmern-Kompetenz“. Bezirksfunktionäre der ÖVP blicken zufrieden auf erste Hälfte der Landtagsperiode zurück und setzt auf Kooperationen.

ÖVP-Bezirksparteiobmann Anton Erber (ÖAAB) und seine drei Stellvertreter Anton Prüller (Bauernbund, links), Erika Pruckner (Wirtschaftsbund) und Stefan Schuster (Gemeindevertreterverbandsobmann, rechts) zogen zufrieden Halbzeitbilanz über die erste Hälfte der Legislaturperiode im Landtag. „Zeit zum Ausrasten ist deswegen aber noch lange keine. Es heißt, jetzt erst recht Gas geben für die Bevölkerung des Bezirks“, betont Anton Erber.Eplinger  |  NOEN

Wenige Tage nach der SPÖ zogen auch die Bezirksfunktionäre der ÖVP Halbzeitbilanz über die aktuelle Landtagsperiode. Die fällt aus ihrer Sicht zufriedenstellend für den Scheibbser Bezirk aus.

„Wir haben schon viel erreicht. Alleine vom Tourismus- und Wirtschaftsfonds sind bereits 129 Anträge seit 2013 genehmigt worden, die wiederum Projektkosten von knapp 24 Millionen Euro ausgelöst haben.

Hinzu kommen 15 Regionalprojekte mit weiteren 12 Millionen Euro. Damit wurden etliche neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen und zig bestehende abgesichert. Und auch im Sozialbereich haben wir im Bezirk für die bedarfsorientierte Mindestsicherung den Anstoß gegeben“, betont ÖVP-Bezirksparteiobmann Landtagsabgeordneter Anton Erber.

Für ihn ist es wichtig, dass die ÖVP als Partei mit „Kümmern-Kompetenz“ gesehen wird. „Wenn es Fragen oder Ängste in Bezug auf Fördermöglichkeiten oder die Zukunft gibt, dann sollen die Bürger wissen, dass sie sich an uns wenden können“, unterstreicht Erber.

„Wir wollen stets für die Bürger da sein“

Dabei sei es egal, ob es sich um wirtschaftliche, soziale oder ökologische Förderungen oder Fragen handle. „Wir wollen für die Bürger unserer Region da sein“, sagt Erber und äußert dahingehend auch gleich eine Forderung für die zweite Hälfte dieser Legislaturperiode:

die Diskussion über das Wahlrecht. Erber plädiert einerseits für ein Mehrheitswahlrecht und andererseits dafür, dass die ländlichen Regionen auch in Zukunft im Landtag mittels Direktmandat vertreten sind. „Es kann nicht nur nach der absoluten Anzahl der Stimmen gehen, sonst hat die ländliche Bevölkerung aufgrund des enormen Wachstums in den Städten über kurz oder lang keine Vertretung mehr“, erklärt Erber.

Mit Spannung erwartet man innerhalb des ÖVP-Teams auch die Entscheidung, ob Erwin Pröll bei der Bundespräsidentenwahl antritt. Mit dem aus Wieselburg stammenden Stephan Pernkopf hätte der Bezirk jedenfalls einen klaren Favoriten für die Pröll-Nachfolge. Aber für Spekulationen sei es jetzt ohnehin zu früh. „Noch ist Erwin Pröll unser Landeshauptmann und wir können froh sein, dass wir ihn haben“, sagt Erber.