Erstellt am 30. August 2016, 05:00

von Armin Grasberger

27 gute Vorbilder bei den Paralympics 2016. Österreichs Kader wurde am 24. August in Richtung Rio verabschiedet. Mit dabei: Maria Dorn aus Wieselburg.

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„So viele inspirierende Menschen habe ich selten an einem Abend getroffen“, schwärmt Maria Dorn. „Ich freue mich schon sehr auf die gemeinsame Zeit.“ Wo sie diese gemeinsame Zeit verbringen werden? Bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Die Para-Ruderin aus Wieselburg ist Teil jenes 27 Personen umfassenden Kaders, der am 24. August im Studio 44 der Österreichischen Lotterie offiziell in Richtung Brasilien verabschiedet wurde. Sechs Frauen und 21 Männer werden Rot-Weiß-Rot bei den Wettkämpfen von 7. bis 18. September repräsentieren. „Die Gala war“, berichtete Dorn, „wie alles andere auch, vom ÖPC (Österreichisches Paralympisches Committee, Anm. d. Red.) bestens organisiert.“

Vereidigt wurden die Athletinnen und Athleten von Parlamentspräsidentin Doris Bures. „Es ist etwas ganz Besonderes und eine Freude und Ehre für mich, hier heute stehen zu dürfen, Ihnen den Paralympischen Eid abzunehmen und Sie zu den Spielen entsenden zu dürfen“, ließ die SPÖ-Politkerin wissen. „Ich möchte Ihnen meine Bewunderung ausdrücken. Ihre sportlichen Leistungen machen Sie zu Vorbildern.“

„Dem Eid habe ich mich freudig verpflichtet“, schildert Dorn weiter. „Ich werde mich gewiss auch weiterhin für einen dopingfreien Sport einsetzen.“

Die positive Nervosität und die Vorfreude nehmen einstweilen ungeahnte Ausmaße an: „Jetzt geht es dann wirklich los. Ich kann es noch immer kaum fassen.“