Scheibbs

Erstellt am 19. Juli 2016, 05:00

Squeeze Box-Jubiläum: "Es war ein Fest-Konzert". Vor 25 Jahren standen die Musiker erstmals auf der Bühne. Am Samstag zeigten sie mit vielen Gästen im kultur.portal, welch großartige Band sie noch immer sind.

Squeeze Box hatten zusammen mit ihren musikalischen Gästen, vor allem aber auch mitsamt dem zahlreichen Publikum jede Menge Spaß und weckten wohl so manche Erinnerung an frühere Zeiten.  |  Raimund Holzer

Es war ein Fest – viel anders kann man diesen Abend nicht beschreiben. Obwohl das Konzert „25 Years“ der Scheibbser Band Squeeze Box nicht wie geplant auf der Bühne am Rathausplatz, sondern im kultur.portal stattfand.

„Die Wetterlage war zu ungewiss, und im Nachhinein hat sich die Entscheidung als völlig richtig herausgestellt“, so die Bandmitglieder und die Veranstalter von impuls.kultur nach dem Konzert unisono, zumal durch die großzügige Terrasse des kultur.portals dort ausreichend Freiraum zur Verfügung war.

"Sind Musik treu geblieben"

Ganz egal welchen Beruf die Herren ergriffen haben – ob Unternehmer wie Richard Pemsel, kaufmännischer Angestellter wie Christoph Eckel, Forschungs-Mitarbeiter wie Leo Geist, Lehrer wie Wolfgang Ellmauer, Beamter wie Gerhard Bürbaumer oder abermals Student wie Günther Berger: Alle sind sie „ihrer“ Musik treu geblieben, betreiben ihr Hobby sogar in immer höherer Qualität. Das bewiesen sie vom Start weg, etwa mit den Nummern „Wild Night“ (Nomen est Omen) von Van Morrison oder der namensgebenden Nummer „Squeeze Box“ von The Who.

"Soulsisters" heizten Stimmung weiter an

In den letzten Jahren holt sich das Ensemble immer wieder einen exzellenten Bläsersatz (Klaus Hainzl, Benny Kammerstätter und Klemens Geist) zur Unterstützung und schafft so einen wunderbaren, souligen Klangteppich. Je länger der Abend dauerte, umso mehr hatte es den Anschein, als sei hier eine große, musikalische Familie versammelt – und zwar sowohl auf als auch vor der Bühne, wo etliche Besucher wohl schon seit Jahrzehnten treue Begleiter der Band sind.

Und die hatte für den zweiten Act noch die „Soulsisters“ aufgeboten, die gemeinsam mit den Bandmusikern die Stimmung noch einmal anheizten. So wurde aus einem Konzert ein wahres Fest für all jene, die dabei waren.