Steinakirchen am Forst

Erstellt am 06. April 2017, 05:00

von Christian Eplinger

Aus Kindergarten soll Wohnhaus werden. Gemeinde will gemeinsam mit GEDESAG am alten Kindergartenareal 23 betreubare Wohneinheiten errichten.

Am alten Kindergartenareal will die Gemeinde Steinakirchen gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft GEDESAG ein Wohnhaus der Generationen für junges und betreubares Wohnen errichten.  |  Jakob Zuser

Während in Lehmhäusl der neue Steinakirchner Kindergarten wächst und die Fertigstellung immer näher rückt, stellte der Gemeinderat am Donnerstag die Weichen, für die künftige Verwendung des alten Kindergartenstandortes.

Standort nicht unumstritten

Dort will die Gemeinde gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft GEDESAG ein Wohnhaus für betreubares und junges Wohnen (Single-Wohnungen) errichten. Insgesamt 23 relativ kleine, aber behindertengerechte Wohneinheiten sollen dort untergebracht werden.

Der Standort ist aufgrund seiner verkehrstechnischen Erschließung nicht ganz unumstritten.

"Noch einige Fragen offen"

Dennoch gab es am Donnerstag in der Gemeinderatssitzung einen fast einstimmigen Grundsatzbeschluss (eine Stimmenthaltung von LUST-Mandatarin Kathrin Sieberer). „Es sind noch einige Fragen offen, die im Bauausschuss gemeinsam mit den Vertretern der GEDESAG besprochen werden müssen. Aber grundsätzlich ist es ein wichtiges und zukunftsweisendes Projekt. Wir schaffen weitere Wohneinheiten mitten im Zentrum und sorgen so für einen positiven Impuls im Ort“, betonte Bürgermeister Wolfgang Pöhacker.

Auch der Forderung von LUST-Mandatar Wolfgang Zuser nach der Bauausschussbesprechung gemeinsam mit der GEDESAG auch eine Bürgerinformationsveranstaltung über das Projekt zu machen, will man seitens der Gemeinde nachkommen.