Erstellt am 13. Februar 2016, 05:03

von Hans Karner

Türkische Gurken „extrascharf“. Mit großem Erfolg startete das diesjährige Pfarrtheater „Die türkischen Gurken“ in Gresten.

Gurkenhändler Otto Schaumberger (rechts) und sein weltgewandter US-Freund Anton Winter beim Öffnen des seltsamen Testamentes.  |  NOEN

Ganz nach dem Geschmack des Publikums verlief die Premiere des diesjährigen Pfarrtheaters Gresten mit dem Stück „Die türkischen Gurken“.

Die vergnügliche Handlung dieser Komödie von Max Neal und Max Ferner entstand nach dem gleichnamigen Kinofilm der 60er-Jahre, der mit den Schauspielern Gunther Philipp, Oskar Sima, Susi Nicoletti, Ernst Waldbrunn usw. zum Kassenschlager avancierte.

Die amouröse Story verlief auch diesmal höchst turbulent. Ein Scheich vermach nach dem Ableben seinem Geschäftspartner eine Ladung „Türkische Gurken“, die sich in Wahrheit als orientalischer Harem entpuppt. Längst wurde die Ehefrau des Händlers misstrauisch und schmuggelt sich unter die seidig bekleidete Damenriege. Weitere unliebsame Begegnungen folgen…

Unter der Leitung von Pfarrer Franz Sinhuber und der Regie von Herta Wachauer ließen im Pfarrsaal von Gresten Mathias Aigner als Gurkengroßhändler und Elisabeth Aigner als dessen Frau ihrem angeborenen schauspielerischen Talent freien Lauf - während ihre Töchter Gerda (Barbara Leichtfried), Charlotte (Monika Wailzer) und deren Ehemann (Herbert Latschbacher) ihre zugedachten Rollen ebenfalls mit Bravour spielten.
Der weltgewandte „Freund des Hauses“ (Christian Prauchner) und der gerissene Schauspieler Vogel (Leopold Latschbacher jun.) forderten das Publikum wiederholt zu Szenenapplaus heraus.

Zweimal gibt es noch die Chance über „Die türkischen Gurken“ zu lachen: Freitag, 12. Februar und Samstag, 13. Februar, jeweils ab 19.30 Uhr im Pfarrsaal Gresten.