Erstellt am 02. November 2015, 08:31

"Verkehrsunfall" fordert die Einsatzkräfte. Ein anspruchsvolles, aufwändig vorbereitetes Einsatzszenario wartete auf fast 60 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes Scheibbs und der Freiwilligen Feuerwehren Wang und Steinakirchen bei einer Übung am 31. Oktober auf der L96 zwischen Steinakirchen und Wang.

 |  NOEN, FF/Buchmasser
Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit zwei PKWs und einem Motorrad, die Übungsverantwortlichen legten dabei viel Wert auf möglichst realistische Bedingungen. Insgesamt fünf Patientendarsteller waren notfallmedizinisch zu versorgen. Sie wurden vom Realistik-Team des Roten Kreuzes für die Übung vorbereitet, reale Bedingungen – bis hin zur offenen Bauchverletzung – forderten Sanitäter und Notärzte.



Vor allem bei der technischen Rettung galt es für Rotes Kreuz und Feuerwehr, Hand in Hand zu arbeiten. Die Übungsbeobachter zeigten sich sehr zufrieden mit den Leistungen der beteiligten Einsatzorganisationen, die „verletzten“ Personen konnten rasch, aber patientengerecht, versorgt und abtransportiert werden. Erneut kamen bei dieser Übung Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) zum Einsatz, auf dieses Notarztsystem wird niederösterreichweit im Jahr 2016 umgestellt. Schon jetzt versucht man, das System in möglichst viele Übungen und Fortbildungen zu integrieren.
 
„Das Übungsziel wurde erreicht, die Kameraden haben das Szenario vorbildlich abgearbeitet“ stellt Manuel Haselsteiner, Übungsverantwortlicher der Feuerwehr, rückblickend fest. „Für alle Beteiligten – vom Feuerwehrmitglied bis zum Notarzt – war die Übung eine hervorragende Vorbereitung auf den Real-Einsatz.“ ergänzt Lukas Hürner, der seitens des Roten Kreuzes für die Einsatzübung verantwortlich war.