Erstellt am 02. Februar 2016, 04:03

von Christian Eplinger

Volle Betten trotz verrücktem Wetter. Beherberger der Region sind durchaus mit Buchungslage in den Ferien zufrieden.

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Die Semesterferien haben in den Tourismusorten des Scheibbser Bezirks zwar mit Sonnenschein, aber dennoch auch mit viel Bauchweh beziehungsweise sogar Frust begonnen. 

Denn schien es vor zehn Tagen, dass es in den Semesterferien allerorts beste Bedingungen für jeglichen Wintersport geben würde, so ließen der Regen und die viel zu warmen Temperaturen zu Beginn der Vorwoche den Schnee praktisch unter den Füßen wegschmelzen.

"Der heurige Winter ist verrückt"

„Der heurige Winter ist verrückt und eigentlich für uns schon zum Abhaken“, erklärte Barbara Eigner vom Tourismusbüro Lunz am See am vergangenen Freitag im NÖN-Telefonat. Die Maiszinkenlifte mussten bereits am Montag der Vorwoche den Betrieb wieder einstellen. Auch die Loipen waren nicht mehr befahrbar – vom Eislaufplatz gar nicht zu reden. Ähnlich sah es in der Vorwoche in Puchenstuben und am Hochbärneck aus. Wie weit der Wetterumschwung diesen Sonntag nochmals für Winterstimmung in den Ferien sorgen kann, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Anders in Göstling und Lackenhof. Dort blickt man einer relativ guten Ferienwoche entgegen. Die Quartiere sind gut gefüllt, nur vereinzelt sind noch Betten frei. Die befürchtete Stornierungswelle ist auch in beiden Orten ausgeblieben. „Je näher der Piste, desto besser gebucht, ist der Grundtenor“, weiß Silke Hager vom Tourimusverein Göstlinger Alpen.