Erstellt am 31. Januar 2018, 03:00

von Christian Eplinger

Ein relativ ruhiger Wahltag im Bezirk Scheibbs. Bezirk Scheibbs liegt mit 72,32 Prozent Wahlbeteiligung niederösterreichweit an vierter Stelle.

Die Scheibbser Bezirkswahlbehörde hatte am Sonntag einen relativ geruhsamen Wahlnachmittag. „Alles lief reibungslos ab“, freute sich Bezirkshauptmann Johann Seper (links) – im Bild mit Büroleiter Reinhard Riegler, Renate Haselsteiner und Elisabeth Glösmann.  |  Christian Eplinger

25.606 von insgesamt 35.407 Wahlberechtigten im Scheibbser Bezirk haben bei den NÖ Landtagswahlen von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. Das sind um 2.006 Wähler weniger als noch vor fünf Jahren.

Damit ist die Wahlbeteiligung im Bezirk von 76,83 Prozent auf 72,32 Prozent gesunken. Dennoch liegt diese damit noch über dem Landeswert (66,47 Prozent) und ist die vierthöchste im gesamten Bundesland. Nur die Bezirke Krems-Land (73,96 Prozent), Zwettl (73,05 Prozent) und Horn (72,65 Prozent) haben eine höhere Wahlbeteiligung als der Scheibbser Bezirk.

Gemeindemäßig führt Wolfpassing mit einer Wahlbeteiligung von 82,75 Prozent das Bezirksranking vor Wang und St. Georgen/Leys an, die beide knapp unter der 80-Prozent-Marke liegen. Im Landesvergleich bedeutet der Wolfpassinger Wert die siebenthöchste Wahlbeteiligung. Am meisten von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben die Wähler der Gemeinde Großhofen (Bezirk Gänserndorf). Dort liegt die Wahlbeteiligung bei 90,28 Prozent – allerdings hat Großhofen nur 72 Wahlberechtigte, von denen 65 zur Wahl gegangen sind.

Gemeinde Semmering am "wahlfaulsten" in NÖ

Die niedrigste Wahlbeteiligung niederösterreichweit weist die Gemeinde Semmering mit 49,50 Prozent auf. Im Scheibbser Bezirk sind die Puchenstubner am „wahlfaulsten“ gewesen. Nur 59,57 Prozent haben ihre Stimme abgegeben. Auffallend: Eine niedrige Wahlbeteiligung dürfte vor allem der SPÖ Stimmen gekostet haben.

Für die Bezirkswahlbehörde unter der Leitung von Bezirkshauptmann Johann Seper ist der Sonntag relativ ruhig verlaufen: „Es hat keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Alle Wahlleiter und -beisitzer haben ihre Arbeit sehr pflichtbewusst erledigt. Es ist zu keinen Komplikationen gekommen.“