Lunz am See

Erstellt am 26. Juli 2016, 05:00

Ein Geigen-Ereignis und fremde Klänge in Lunz am See. Wetterglück, viele Besucher und herausragende Konzerte: die zweite Festivalwoche.

Rundum zufrieden zeigte sich wellenklaenge-Intendantin Suzie Heger von der zweiten Festivalwoche.

„Es waren lauter Abende von erlesener Qualität. Aber Didier Lockwood am Samstag war für mich und viele Besucher sowas wie ein Jahrhundertereignis!“, schwärmte die Festivalleiterin noch am Tag danach.

"Wettertechnisch nahezu perfekte Woche"

Auch wenn das Konzert des David Helbock-Trios am Freitag zwei Nummern vor Schluss gewitterbedingt abgebrochen werden musste, war es auch wettertechnisch „eine nahezu perfekte Woche“, zumal alle Veranstaltungen sehr gut besucht waren.

Am Sonntag stand das traditionelle Jakobisingen auf dem Programm. Dabei trifft seit Jahren österreichische Volksmusik auf Klänge aus fernen Ländern. Heuer standen die wellenklaenge unter dem Motto „Wohin?“, und so wurden insbesondere Ensembles eingeladen, die aus Ländern stammen, welche von der Flüchtlingskrise direkt oder indirekt betroffen sind.

Noch bis 30. Juli

Nach der Vorstellung der Musiker durch Gestalterin und Moderatorin Claudia Lueger wechstelten sich die Mostviertler Wia z‘Haus Musi, der aus Anatolien stammende Saz-Künstler Mansur Bildik mit seinem Trio, ein junges Tanzensemble der Alevitischen Gemeinschaft St. Pölten und das kubanische Trio von Rodrigo Sarmiento ab.

Das Festival endet am 30. Juli.