Wieselburg-Land

Erstellt am 25. April 2017, 15:41

von Redaktion noen.at

EVN übergibt Gemeinde ein Elektroauto zum Probefahren. Die Gemeinde Wieselburg-Land übernahm zu Testzwecken gemeinsam von Energie-Landesrat Stephan Pernkopf und EVN Vorstandssprecher Peter Layr den Schlüssel für einen BMWi3, der mit seinem Elektromotor völlig emissionsfrei angetrieben wird.

v.l.n.r.: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf übergibt an Bürgermeister Karl Gerstl gemeinsam mit EVN Vorstandssprecher Dr. Peter Layr den Schlüssel für einen BMWi3, ein Elektroauto der neuesten Generation.
 
 |  NLK Filzwieser

Mit dem BMW i3 möchten EVN und die Gemeinde Wieselburg-Land Erfahrungen im Bereich E-Mobilität sammeln. Für 100 km benötigt dieses Fahrzeug nur 12-15 kWh Ökostrom und ist somit mit umgerechnet 2,50 Euro enorm kostengünstig.

Für Bürgermeister Karl Gerstl ist E-Mobilität ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz: „E-Fahrzeuge stoßen keine Schadstoffe aus und sind fast vollkommen geräuschlos. Als zukunftsorientierte Gemeinde freuen wir uns sehr, mit dem BMWi3 ein Elektroauto der neuesten Generation testen zu können“.

Neben dem Umweltgedanken machen auch die aktuellen Rahmenbedingungen wie Förderungen, Vorsteuerabzugsfähigkeit, Entfall des Sachbezugs und der motorbezogenen Versicherungssteuer Elektro-Fahrzeuge immer attraktiver. E-Mobilität ist auf dem Vormarsch.

„Wir haben die bundesweite Förderung mit einer blau-gelben Pionierförderung in Niederösterreich um 1.000 Euro aufgestockt. Damit zeigen wir, dass uns die Mobilitätswende ein zentrales Anliegen ist und wir mit unseren Maßnahmen weiter in Europas erster Liga in Sachen e-Mobilität spielen“, meint Landesrat Stephan Pernkopf.

Das Thema E-Mobilität ist der EVN wichtig. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität in Niederösterreich wurde in den letzten Jahren kräftig forciert. EVN hat ihr ehrgeiziges Ziel, eine Grundversorgung an Stromtankstellen zu errichten, geschafft. „EVN hat bisher in jedem Bezirk in Niederösterreich mindestens eine öffentliche EVN Ladestation errichtet und wird das Strom-Tankstellennetz jetzt auf den Hauptverkehrsachsen ausbauen. Somit ist die Nutzung von Elektrofahrzeugen flächendeckend möglich und wir stellen eine gute Ladeinfrastruktur für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zur Verfügung“, so EVN Vorstandssprecher Peter Layr.