Wieselburg-Land

Update am 22. Mai 2017, 12:42

von Karin Katona

Un-erhörtes zum Start der Haydn-Tage. Musikfest Schloss Weinzierl präsentiert Kammermusik in vielen Variationen. Den Anfang macht Messe von Marianna Martines.

Der Amstettner Kammerchor Musica Capricciosa führt am Donnerstag, 25. Mai, 10 Uhr, in der Pfarrkirche Wieselburg die „Quarta Messa“ von Marianna Martines auf.  |  privat

Der Amstettner Kammerchor Musica Capricciosa eröffnet das diesjährige Musikfest Weinzierl am Donnerstag, 25. Mai, 10 Uhr, in der Pfarrkirche Wieselburg mit der „Quarta Messa“ von Marianna Martines, einer Zeitgenossin Mozarts. Die Messe wurde seit ihrer Wiederentdeckung 1995 erst zwei Mal in Österreich aufgeführt und spiegelt in der stilistischen Anlage den Geschmack ihrer Zeit wieder. In Wieselburg erklingt die Messe im Stimmungssystem der Wiener Klassik, basierend auf a‘ = 430 Hertz mit historischem Instrumentarium und kleinbesetzten Vokalstimmen. Unter der Leitung von Ulrike Weidinger treten neben Chor und Instrumentalisten die Solisten Christina Strasser (Sopran), Kathrin Fischl (Alt) und Franz Hehenberger (Tenor) auf.

Um 19 Uhr findet am Donnerstag in Schloss Weinzierl das Eröffnungskonzert mit dem Titel „Freud und Leid“ statt, bei dem das Quartetto Cremona, das Altenberg Trio Wien sowie der Flötist Walter Auer und der Pianist Christoph Hinterhuber zu hören sind. Am Freitag, 26. Mai, 11 Uhr, gibt es in der Kapelle von Schloss Weinzierl das Konzert „Von den Canyons zu den Sternen“, um 19 Uhr dann eine Soirée Classique. Ein besonderes Highlight ist das Promenadenkonzert „Ende und Anfang“ am Samstag, 19 Uhr.

Wie immer ist das Festival musikalisch hochkarätig besetzt. Zu den Virtuosen gehören, neben den Veranstaltern, dem Altenberg Trio Wien, im heurigen Jahr das Quartetto di Cremona, die Hornistin Katerina Javurkova, der Klarinettist Lars Wouters van den Oudenweijer und die Bratschistin Anna Serova.