Erstellt am 01. November 2015, 06:02

von Karin Katona

Wohnen ist relativ günstig. Nur elf Prozent des Haushaltsnettoeinkommens werden im Bezirk Scheibbs für das Wohnen ausgegeben. Damit ist man einer der günstigsten Bezirke Österreichs.

Der Bezirk Scheibbs liegt im 11 Prozent Wohnkostenanteil deutlich unter dem niederösterreichischen Durchschnitt von 22 Prozent.  |  NOEN

Rund 29 des Haushaltsnettoeinkommens werden laut Erschwinglichkeitsindex EIMX aktuell in Österreich für das Wohnen ausgegeben. Im Bezirk Scheibbs sind es aktuell nur durchschnittlich elf Prozent. Infrastruktur, Arbeitsmarkt und ländliche Lebensqualität machen laut Martin Zehetner, Manager des REMAX Immo-Teams, die Attraktivität des Bezirks Scheibbs als Wohnort aus.

Damit gehört die Region nach den Bezirken Amstetten, Hollabrunn und Gmünd mit jeweils 8 Prozent Wohnkostenanteil zu den günstigsten Wohnbezirken Österreichs.
 

Die günstigen Preise lägen am stabilen Wohnungsangebot: „Schon seit geraumer Zeit ist im Bezirk viel Wohnraum verfügbar, Kommunen, Private und gemeinnützige Bauträger investieren ständig in die Schaffung von neuem Wohnraum.“ Dadurch falle der Preisdruck weg, der etwa auf dem Wohnungsmarkt im Speckgürtel rund um die Ballungszentren extrem sei.

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„Bei uns im ländlichen Raum gibt es kaum Spekulationskäufe. Hier werden Wohnungen und Häuser hauptsächlich zur Eigennützung gekauft“, weiß der Immobilien-Experte. Wobei das Eigenheim mit Garten in den Wohnträumen der Österreicher immer noch an erster Stelle stehe: „Das eigene Haus ist der Wohnwunsch Nummer eins. Grundsätzlich geht, auch bei Wohnungen, Kauf immer vor Miete.“

Die größten Zuzugsgemeinden seien nach wie vor im Norden des Bezirks zu finden: „Man kann von einem leichten Zug Richtung Wieselburg sprechen.“