Erstellt am 03. Mai 2016, 05:04

von Christian Eplinger

Wunsch wäre ein 30er durch Randegg. Randegger Bürger starteten Unterschriftenliste für verkehrsberuhigende Maßnahmen im Zuge der L92-Sanierung.

Derzeit gibt es aufgrund der Baustellen bei der Ortsdurchfahrt schon 30 km/h-Beschränkungen. »Es wäre super, wenn wir diese 30 km/h-Schilder gar nicht mehr wegräumen würden«, sagt Herfried Wolf.  |  NOEN, Eplinger

Insgesamt schon sieben Mal landete ein Auto im Gartenzaun beim Haus des ehemaligen Volksschuldirektors Herfried Wolf. Er wohnt direkt gegenüber der Kreuzung der beiden Landesstraßen 96 und 92. „Obwohl die Autos mitten aus dem Ort oder um die Kurve aus Richtung Schliefau kommmen, sind sehr viele viel zu schnell unterwegs. Vor allem Leute, die fast täglich diese Strecke befahren, halten sich kaum an die 50 km/h im Ortsgebiet – das gilt auch für den Schwerverkehr, der durch Randegg immer mehr zunimmt“, sagt Herfried Wolf.

Unterschriftenaktion gestartet

Gemeinsam mit Ulrike Mayerhofer startete Wolf in der Vorwoche eine Unterschriftenaktion, in der die Anrainer verkehrsberuhigende Maßnahmen einfordern. Sie sehen gerade jetzt dafür eine große Chance. Denn die Ortsdurchfahrt Randegg wird heuer im Juli vom Friedhof weg bis zirka Höhe Feuerwehrhaus komplett saniert. Schon jetzt laufen dafür die Vorarbeiten seitens der Gemeinde wie Kanaldeckel senken beziehungsweise Straßeneinbauten (Fernwärme oder Lichtwellenleiterquerungen) neu zu verlegen.

„Das ist unsere Chance. Es gibt mehrere neuralgische Punkte entlang dieser Ortsdurchfahrt, wo man einiges verändern könnte. Aber da fehlt uns einfach etwas der Nachdruck der Gemeinde. Daher haben wir diese Unterschriftenaktion gestartet“, sagt Wolf, der sich am liebsten eine durchgehende 30 km/h-Beschränkung in Randegg wünschen würde.

"Könnte mit Radargerät leicht Geld verdienen"

Auch ein Fahrbahnteiler bei der Ortseinfahrt aus Perwarth kommend, neue Zebrastreifen, breitere Gehsteige oder mobile Geschwindigkeitsmessungsgeräte stehen auf der Wunschliste der Anrainer. „Helfen würde auch mehr Polizeipräsenz im Ort. Ich glaube, hier könnte man mit einem Radargerät relativ leicht Geld verdienen“, lächelt Wolf.