Erstellt am 15. März 2016, 04:14

von Christian Eplinger

Zerreißprobe für die Sportunion. Fußball versus Football heißt es aktuell in der Sportunion Steinakirchen – am Ende könnte eine Sektion oder sogar der gesamte Verein auf der Strecke bleiben.

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Die Sportunion Steinakirchen kommt einfach nicht zur Ruhe und zurzeit gibt es viele Gerüchte. Ausschlaggebend für die Unruhen: der Verkauf des alten Fußball-Trainingsplatzes, der aktuell der Trainingsplatz der Mostviertel Bastards ist. Die Gemeinde Steinakirchen verkaufte diesen an den REWE-Konzern und verband damit auch einen geplanten Neubau des Trainingsplatzes für das Football-Team.

Nun will man aber mit dem Erlös aus dem Verkauf keinen zweiten neuen Trainingsplatz bauen, sondern lieber die aus dem Neubau des Kabinengebäudes und ersten Trainingsplatzes angehäuften Schulden abbauen.
 
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„Wenn es keinen Trainingsplatz für die Bastards gibt, lege ich mein Amt zurück“, verkündete Union-Obmann Walter Hobbiger gegenüber der NÖN. „Wenn der Platz gebaut wird und weiter Schulden gemacht werden, dann steht der Fußball in Steinakirchen vor dem Aus“, kontert Noch-Fußball-Sektionsleiter Günther Mayrhofer.
 
Und Andreas Tatarski , Obmann der Mostviertel Bastards, versteht die Welt nicht mehr: „Der Gemeinderatsbeschluss über den Bau des neuen Trainingsplatz ist vorhanden. Wir verstehen zusätzlich nicht, warum sich die Sektion Fußball so dagegen wehrt.“
 
Was die Gemeindevertreter sagen und was sonst noch hinter dem Konflikt steckt, lesen Sie in der aktuellen Erlauftaler NÖN-Ausgabe. Plus ein Interview mit Fußball-Sektionsleiter Günther Mayrhofer.

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