Er ist 55 Zentimeter groß, wiegt bis zu 1,3 Kilogramm und gilt in Österreich als ausgestorben – genau das zu ändern, ist das Ziel des Artenschutzprojektes „Habichtskauz Wiederansiedelung“.
Dazu werden Habichtskäuze in menschlicher Obhut aufgezogen und dann freigelassen: in Schutzgebieten wie dem Wildnisgebiet Dürrenstein oder dem Biosphärenpark Wienerwald.
Viel Wald und natürliche Brutplätze
Warum gerade in NÖ? „Das Land Niederösterreich ist nach der Steiermark das waldreichste österreichische Bundesland. Deshalb ist es nahe liegend, dass NÖ für die Heimkehr der größten Waldeule Mitteleuropas ideale Bedingungen bietet“, erklärt Naturschutzlandesrat Stephan Pernkopf. Hier findet er urwaldartige Lebensräume und natürliche Brutplätze.
Heuer ist es bereits das dritte Mal, dass junge Habichtskäuze freigelassen werden – nachdem sie in einem geräumigen Gehege auf das Waldleben vorbereitet werden. Das haben seit Start des Projektes übrigens schon einige Käuze erlebt. „In den ersten beiden Projektjahren konnten – auch für uns völlig unerwartet – insgesamt 50 Habichtskäuze freigelassen werden“, freut sich Walter Arnold, Vorstand des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI). Dieses ist gemeinsam mit dem Land NÖ und der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) Träger des Projektes, bei dem gerade die nächsten Jungkäuze ihre Namen erhielten.www.habichtskauz.at







