Erstellt am 13. April 2017, 15:46

von NÖN Redaktion

Wandern und Radeln im Mostviertel.

Ein großartiger Landschaftseindruck und eine bemerkenswerte Flora genießt man auf der Wanderung durch die Ötschergräben.  |  Fred Lindmoser

Lassingfall-Ötschergräben

Schwierigkeit: mittel
Strecke: 10,95 Kilometer
Dauer: drei Stunden
Wegbeschreibung: Der Lassingfall-Ötschergräben-Weg bietet eine Wanderung durch die Ötschergräben nach Erlaufklause und Rückfahrt mit der Mariazellerbahn auf einer ihrer schönsten Teilstrecken an.

Startpunkt der Tour ist der Naturparkeingang Ötscher-Tormäuer (Bahnhof Wienerbruck bzw. Ötscher-Basis Wienerbruck).
Von dort geht es über die Ötscherbasis entlang des Stausees bis zur Staumauer, danach links in eine Waldschlucht hinein, mit einem kurzen Abstieg bis zum gegenüber herabrauschenden Kienbachfall. Danach wird weiter talwärts mit gelegentlichem Blick auf den Lassingfall gewandert. Nach kurzen Stollendurchgängen erreicht man den Talkessel von „Stierwaschboden“ mit dem „Schau-Kraftwerk“ Wienerbruck. Beim Kraftwerk geht man über die Brücke und danach links flussaufwärts durch die Ötschergräben-Schlucht mit einer großartigen Wildwasserstelle unter hohen Felsabbrüchen bis zur Jausenstation Ötscherhias. Vom Ötscherhias aus geht es den gut ausgebauten Steig im Mühlbachlgraben aufwärts, vorbei an der renovierten Mühle, weiter bis zur Ötscherstraße. Dieser muss man bis zur Wegkreuzung folgen, dann gerade aus zur Staumauer. Am Eingang der Zinkenschlucht geht es hinauf zum Bahnhof Erlaufklause.
Nach Mitterbach nimmt man die Abzweigung schon vor dem Staumauer-Parkplatz nach rechts, danach am Stausee entlang zum Naturparkeingang Mitterbach.

Donauhöhenrundwanderweg

Schwierigkeit: leicht
Strecke: 15,71 Kilometer
Dauer: 4,30 Stunden
Wegbeschreibung: Ausgehend von der Greiner Brücke in Tiefenbach führt die Wanderung zur Tausendjährigen Eibe. Dann geht es vorbei an der Felleismühle und am Freizeithafen weiter durch Ardagger Markt, Bach, Ardagger Stift und Paulberg.
Über Kollmitzberg führt die Route nach Steinödt, durch Schaltzberg weiter Richtung Neustadtl.

Meridian-Radroute

Schwierigkeit: mittel
Strecke: 88,24 Kilometer
Dauer: sechs Stunden
Wegbeschreibung: Die Meridian-Radroute verbindet zwei besondere Orte Niederösterreichs, St. Pölten mit einem Schnittpunkt, der auf keiner Radkarte zu finden ist, sondern eher auf einem Erdglobus. Bei diesem besonderen Ort handelt es sich um den Meridianstein in der Gemeinde Gresten-Land – dort kreuzen sich der 15. Längengrad und der 48. Breitengrad.

Start der Meridianradroute ist am Alpenbahnhof von St. Pölten. Die erste Hälfte der Radroute verläuft weitgehend auf Landesstraßen. Insgesamt fungiert dieser Abschnitt eher als Zubringer für die eigentliche Meridian-Radroute ab Wieselburg. Ab der Mostviertler Messe- und Brauereistadt verläuft der Meridian-Radweg elf Kilometer, nach Steinakirchen bis nach Gresten. Idyllisch ist die Routenführung entlang der Kleinen Erlauf im Bereich Randegg. Etwas versteckt abseits des Radweges führt ein Fußweg zum Namensgeber der Radroute. Vor Gresten zweigt ein Radweg in das Kulturdorf Reinsberg ab. Zurück zur Wegekreuzung ist aus dem Abzweiger eine Zwischenschleife geworden. Weiter führt die Meridian-Radroute auf einer Landesstraße Richtung Erlauf und Ötscherland-Radroute, bevor es kurz vor Kienberg noch einmal eng und kurvig wird. Spätestens in Kienberg steht die Entscheidung an, ob die Radtour weiter südwärts Richtung Gaming und Lackenhof am Ötscher verlängert wird oder aus dem Meridian-Radweg eine Erlauf-Runde wird, d. h. 32 Kilometer entlang der Erlauf auf der Ötscherland-Route wieder zurück zum Zusammenfluss von Großer und Kleiner Erlauf in Wieselburg.

Bei der Mostbaron-Tour, eine rund vierstündige Radtour ausgehend vom Ardagger Stift, lernt man die Mostkultur kennen.  |  weinfranz.at

Mostbaron-Radtour

Schwierigkeit: mittel
Strecke: 53,18 Kilometer
Dauer: vier Stunden
Wegbeschreibung: Die Mostbaron-Tour führt zu Orten mit gepflegter Mostkultur. Sie umfasst zwei Abschnitte: im Norden um das MostBirnHaus bei Stift Ardagger, im Süden zwischen Euratsfeld und Neuhofen. Entlang der Strecke laden Mostbarone, Moststraße-Wirte und Moststraße-Heurige zur Rast.

Startpunkt der Tour ist das Ardagger Stift. Von dort geht die Strecke über Habersdorf, um nach Viehdorf zu gelangen. Anschließend geht es über Oberndorf weiter nach Seisenegg, von dort in Richtung Hart und anschließend nach Leutzmannsdorf. Dort radelt man bei der T-Kreuzung nach dem Ort links, damit es weiter in Richtung Ferschnitz geht, steil hinauf nach Oberumberg, um den Schildern Richtung Senftenegg zu folgen. Beim Mostheurigen Zeilinger rechts abzweigen, dann vorbei an Obergafring, um bald Euratsfeld zu erreichen. Von dort weiter muss man dem Ostarrichiweg folgen. Durch Panhalm in Richtung Neuhofen radeln und dem Straßenverlauf folgend nach Perbersdorf. Von dort nach Neuhofen und anschließend in Richtung Ulmerfeld.
Die nächsten Kilometer radelt man entlang der Schilder des Milleniumsweges Richtung Winklarn, dann nach Wieden links über eine Brücke und dann links über einen Steg die Ybbs überqueren und über Greinsfurth nach Mauer-Öhling. Von dort nach Ardagger-Stift Richtung Öhling, über Hörsdorf nach Flachsberg. Dort geht es unter der Autobahn durch, um in Richtung Zeillern und anschließend Empfing zu radeln. Nach Stephanshart und Pfaffenberg gelangt man auch schon wieder zum Start bei Stift Ardagger.