Erstellt am 13. April 2017, 13:54

Wandern und Radeln im Waldviertel.

icht nur herrliche Aussichten, sondern viele duftende Eindrücke bietet der Kräuterweg Bad Traunstein.  |  Waldviertel Tourismus/www.ishootpeople.at

Kräuterweg Bad Traunstein

Schwierigkeit: leicht
Strecke: 10,42 Kilometer
Dauer: drei Stunden
Wegbeschreibung:
Bad Traunstein liegt im Herzen des Waldviertels auf 911 Metern Seehöhe. Der Kräuterweg stellt nicht nur kräuterinteressierten Wanderern ein abwechslungsreiches Erlebnis dar, sondern die herrliche Aussicht vom Wachtstein, von dem an klaren Tagen bis zum Schneeberg und zum Ötscher geblickt werden kann, begeistert jeden.

Der Kräuterweg führt durch die reizvolle Umgebung zu Kräuterschaugärten in Pfaffings, Spielberg, Walterschlag und Bad Traunstein, begleitet von großartigen Steinformationen, idyllischen Fischteichen, der einmaligen Pflanzenwelt beim Hochmoor und originellen Steinbildhauerwerken.
Der Weg führt vom Parkplatz bei der Volksschule durch die Schulbergsiedlung nach Spitzhof und Dapfhof. Dort nach rechts über Klein-Hummelberg nach Pfaffings, weiter nach Spielberg. Danach geht es von Walterschlag zurück nach Bad Traunstein.

Hundertwasserweg lang

Schwierigkeit: mittel
Strecke: 30,27 Kilometer
Dauer: fünf Stunden
Wegbeschreibung:
Hundertwasser hat nicht nur in Wien, sondern auch im Kamptal seine Spuren hinterlassen: 1994 baute er am Hauptplatz Zwettl den Hundertwasser-Brunnen, er gestaltete aus der ehemaligen Milchsammelstelle das Dorfmuseum in Roiten und erwarb in den 60er-Jahren die Hahnsäge im Kamptal.

Der Weg beginnt gegenüber dem Sonnenbad im Kamptal. Vorbei an der Kaiserbüste, dem E-Werk der Gschwendtmühle und der Schwarzmühle führt der Weg zur Uttissenbachmühle. Nun verläuft die Wanderung zu den reizvollsten Abschnitten des Kamptals, vorbei an der Hundertwassermühle und zum Hundertwasserdorfmuseum in Roiten.

Hinaus aus dem Kamptal geht es über Frankenreith auf die Hochebene des Waldviertels nach Großgöttfritz, Großweißenbach und zum Hohen Stein, von wo es über die Weissenbachklamm und die Schwarzalm retour nach Zwettl geht.

Für Radeln im Waldviertel gibt es viele Möglichkeiten, wie beispielsweise der ebene, grenzüberschreitende Thayarunde-Radweg, der auf Genuss und Gemütlichkeit setzt.   |  Waldviertel Tourismus/www.ishootpeople.at

Thayarunde-Radweg

Schwierigkeit: leicht
Strecke: 111 Kilometer
Dauer: über 6,5 Stunden
Wegbeschreibung:
Der Thayarunde-Radweg verläuft großteils auf ehemaligen Bahntrassen. Auf der Strecke gibt es viel zu entdecken − von alten Relikten der Bahnstrecke, die steinernen Zeugen der Wegmarkierung, die exakt die gefahrenen Kilometer ankündigen, oder die Wildobsthecken, die zu kleinen, gemütlichenNaschpausen einladen.

Die fünf Etappen der Thayarunde:

Göpfritz an der Wild – Raabs an der Thaya
Verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke Göpfritz – Groß Siegharts – Raabs. Besonders eindrucksvoll ist die Einfahrt nach Raabs mit dem Blick auf die Burg Raabs.

Raabs an der Thaya – Slavonice 
Führt zu zwei Drittel in Tschechien auf der wenig befahrenen Landstraße 409 gemeinsam mit dem Radweg 48 und dem Radweg 26. Die Stadt Slavonice und der Friedhof in Písecné sind besonders sehenswert.

Slavonice – Waidhofen an der Thaya 
Verläuft großteils neben dem
Thayafluss mit bahnhistorischen Sehenswürdigkeiten, wie die alten Eisenbahnwaggons im Bahnhofsgelände Waldkirchen und die Eisenbahnbrücken über die Thaya.

Waidhofen an der Thaya – Göpfritz an der Wild
Verläuft großteils auf wenig befahrenen Güterwegen und Landstraßen, bis Windigsteig gemeinsam mit dem KTM-Radweg der NÖ-Topradroute Nr. 8.

Waidhofen an der Thaya – Dietmanns – Groß Siegharts
Sehenswert sind die Naturstraße zum Predigtstuhl und die Einfahrt nach Waidhofen.

Waldviertler Wasserlandschaftsradweg

Schwierigkeit: mittel
Strecke: 69,29 Kilometer
Dauer: sechs Stunden
Wegbeschreibung:
Der Wasserlandschafts-Radweg spricht vor allem Familien mit Kindern und Gelegenheitsradfahrer an, weshalb die Strecke zu ungefähr 30 Prozent auf Schotterwegen und zu 70 Prozent auf asphaltierten Straßen verläuft. Außerdem führt der Radweg nur entlang von verkehrsarmen Landesstraßen und Güterwegen.

Startpunkt der Tour ist das UnterWasserReich in Schrems. Von dort führt in Richtung Amaliendorf der Radweg leicht ansteigend durch ein mit Granitsteinen gesäumtes Waldstück und quert nach Amaliendorf die B30, um dann abermals durch ein Waldstück leicht ansteigend Richtung Heidenreichstein zu führen. Danach geht es auf Landstraßen nach Thaures. In dieser Ortschaft biegt man links nach Brand ab. Der Weg verläuft durch das Glaskunstdorf Altnagelberg und trifft bei Steinbach auf die B2. Anschließend fährt man eine landschaftlich reizvolle Wald- und Teichstrecke zur Blockheide Gmünd.

Nach der Stadtdurchquerung erwartet die Radfahrer nach Dietmanns eine abwechslungsreiche Wiesen- und Waldstrecke. Danach erreicht man Waldenstein, Albrechts und Nondorf. Richtung Groß Höbarten und Kirchberg am Walde ist eine kleine Steigung zu bewältigen.

Nach Kirchberg führt der Weg leicht fallend nach Hirschbach entlang des Teichwanderwegs und durch die Ortschaft Stölzles nach Pürbach. In Kurzschwarza ist die B2 abermals zu queren, nachdem der Weg auf Schotterstraßen zurück zum UnterWasserReich nach Schrems führt.