Erstellt am 10. August 2016, 05:33

von Christine Haiderer

Geprüfte Gewässer. Im Sommer werden Seen und Flüsse mehrfach kontrolliert, ob sie für die Gesundheit schädlich sein könnten.

Im Sommer wird die Qualität von Badegewässern überprüft. Für Baden ohne Folgen.  |  NOEN, Madhourses/Shutterstock.com

„Wir haben zurzeit kein einziges mangelhaftes Badegewässer“, so Landesrat Maurice Androsch. Und das, obwohl das Wetter sehr abwechslungsreich war.

Jedes Jahr während der Badesaison werden aus Flüssen, Bade- und Stauseen in Niederösterreich Proben genommen. „Alle vierzehn Tage bis drei Wochen wird gemessen“, erläutert Elisabeth Arnberger vom Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit.

Im Labor werden die Proben dann auf Indikatorkeime, die auf eine eventuelle Verschmutzung durch Fäkalien hinweisen können, überprüft. Werden die Grenzwerte überschritten, wird die Bezirksverwaltungsbehörde informiert. Ist das Gewässer nicht in Ordnung, wird es gesperrt.

Verunreinigt werden kann es zum Beispiel, wenn bei Hochwasser oder viel Regen Fäkalien aus der Umgebung ins Gewässer gespült werden. Verschiedene Erkrankungen könnten so ausgelöst werden. Die App „Österreichische Badegewässer Datenbank“ informiert über aktuelle Werte. www.ages.at

Tipps für ein sicheres Badevergnügen

Kinder dürfen beim und im Wasser nie unbeaufsichtigt bleiben, rät das Rote Kreuz NÖ. Schon drei Minuten alleine können gefährlich sein.

Schwimmflügerl (mit mindestens zwei getrennt voneinander aufblasbaren Kammern und Sicherheitsventile) sollten immer angelegt werden, auch im Schlauchboot. Schwimmreifen sind nicht geeignet.

Zu den Baderegeln zählt laut Kuratorium für Verkehrssicherheit: Bleib nicht im Wasser, wenn dir kalt ist, du kannst sonst Krämpfe bekommen!

Und: Spring nur dort ins Wasser, wo es erlaubt ist! Du darfst dabei niemanden in Gefahr bringen!