Erstellt am 13. November 2015, 12:58

Sanierte Bahnstrecke bringt Zeit und Komfort. In nur zweiwöchiger Bauzeit wurde die Talstrecke der Mariazellerbahn einem umfangreichen Sanierungsprogramm unterzogen und weiter fit für die Zukunft gemacht.

Nach den Bauarbeiten ist die Himmelstreppe ab Montag, den 16. November wieder zwischen Laubenbachmühle und St. Pölten Hbf. unterwegs. Im Bild: Verkehrslandesrat Karl Wilfing und NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl.  |  NOEN, NÖVOG/Luger
„Insgesamt werden wir bis Jahresende 2,6 Millionen Euro in die Infrastruktur entlang der Mariazellerbahn investieren. Wir wollen unseren Fahrgästen den größtmöglichen Komfort bieten. Dazu zählen auch die kontinuierliche Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit und die damit verbundene Zeitersparnis. Unsere Modernisierungsmaßnahmen machen das möglich. Damit ist die Talstrecke ab 16. November wieder für Pendlerinnen und Pendler sowie die Schüler mit der Bahn befahrbar“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Die Sperre der Bergstrecke dauert noch bis inklusive 27. November an. „Wichtigster Baustein der Arbeiten ist der Wiederausbau des Bahnhofs Ober Buchberg zu einem Kreuzungsbahnhof. Diese Maßnahme lässt die Züge in Mariazell schneller wenden. Die Fahrzeit verringert sich“, informiert NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl. Weiters wurden und werden noch immer Schotter- und Stopfarbeiten durchgeführt. Die Gleisbetten vor den Bahnhöfen Rabenstein und Kirchberg an der Pielach wurden gereinigt. „Die Sanierungsarbeiten an der Schönau Brücke sind bereits abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden wir noch den Oberbau beim Steinbachtunnel auf einer Länge von drei Kilometern erneuern“, erklärt Stindl die wichtigsten Schritte.

In der Zeit von 16. – 27. November wird auf der Bergstrecke weiterhin ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung stehen. Die Abfahrtszeiten ändern sich nicht, nur in Gösing fahren die Shuttlebusse bereits zehn Minuten früher ab. Die Fahrkarten können direkt im Bus gekauft werden.