Erstellt am 21. September 2015, 10:49

von Michaela Fleck-Regenfelder

Mit Feuer & Flamme. Diesen Sonntag widmen sich 23 Kultur- und Baudenkmale von Altenburg bis Zwettl einen Tag lang dem Feuer.

Majestätisch: die Dampfrösser im Eisenbahnmuseum von Strasshof.  |  NOEN, Eisenbahnmuseum

„Feuer und Flamme begleiten den Menschen schon seit Jahrtausenden.“ Sagt Niederösterreichs Landeskonservator Hermann Fuchsberger.

Grund genug, dem feurigen Thema einen ganzen Tag zu widmen. Und zwar den Tag des Denkmals, der ursprünglich aus Frankreich kommt und seit mittlerweile 16 Jahren auch österreichweit am letzten Sonntag im September die Denkmale vor den Vorhang holt.

23 öffnen am 27. September allein in Niederösterreich ihre Pforten. Darunter Bauwerke, die zwar unter Denkmalschutz stehen, sonst aber nicht öffentlich zugänglich sind, wie die 2013 ausgebrannte Volksschule in Dobermannsdorf, die aus dem Biedermeier stammt und die im Zuge der Sanierungsarbeiten ein paar bauliche Überraschungen offenbart hat.

Ebenfalls nur am Tag des Denkmals zeigen in Payerbach, am Fuß des historischen Payerbach-Schwarza-Viadukts, Restauratoren, wie sie arbeiten, und heizen Schmiede die historische Feldschmiede im Museumsdorf Krumbach an.

Daneben begeben sich Stadtrundgänge von Bruck bis Zwettl auf die Spuren historischer Brände, diskutieren in Baden Experten über den Umgang mit beschädigten Baudenkmalen und lädt ein Nostalgiezug zum Ausflug ins steirische Mürzzuschlag ein. Noch mehr Dampf wartet im Eisenbahnmuseum in Strasshof auf die Besucher, noch mehr urgeschichtliches bzw. antikes Feuer in Asparn bzw. Carnuntum.

Und in der Kartause Mauerbach, dem Sitz der Restaurierwerkstätten des Bundesdenkmalamtes, trifft man sich zu „brennenden Workshops“ rund um einen eigens aufgebauten Kalkofen.

www.tagdesdenkmals.at