Erstellt am 16. Februar 2016, 06:19

von Christine Haiderer

Ausbau der Tageskliniken. In Zukunft soll es fächerübergreifende Stationen an den großen Landeskliniken geben.

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Rund 8,7 Prozent aller stationären Aufenthalte in den NÖ Landeskliniken werden bereits tagesklinisch durchgeführt. Wie zum Beispiel Grauer Star, kleine Leistenbrüche, Krampfadern …

Die Vorteile: Die Patienten kommen morgens ins Spital, werden operiert und können am selben Tag nach Hause gehen. Zudem werden Kosten gespart (etwa nachts und am Wochenende), Kapazitäten werden frei, die woanders eingesetzt werden können. „Wir werden daher die tagesklinischen Leistungen weiter ausbauen. An allen großen Häusern wollen wir interdisziplinäre Tageskliniken etablieren“, so VP-Landesrat Karl Wilfing. Stationen, an denen Ärzte verschiedener Fachrichtungen tagesklinisch arbeiten, gibt es schon in Zwettl, Mistelbach, Stockerau, Mödling.

Außerdem soll es am Landesklinikum Klosterneuburg einen tagesklinischen Schwerpunkt geben, so Markus Klamminger, stellvertretender medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding. Chirurgische und unfallchirurgische Eingriffe sollen nur noch tagesklinisch durchgeführt werden. Operationen, die nicht tagesklinisch gemacht werden können, werden an andere Kliniken umgeleitet.