Erstellt am 16. März 2016, 12:37

von Eva Hinterer

„Bereiten uns auf eine intensive Bausaison vor!“. Landeskliniken-Holding wird 2016 insgesamt 270 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Klinikstandorte investieren.

Wirtschaftswissenschafter Gottfried Haber, Spitals-Landesrat Karl Wilfing und Holding-Geschäftsführer Helmut Krenn. Foto: NÖ Landeskliniken-Holding  |  NOEN, ERNST REINBERGER
Im Jahr 2005 hat die Landeskliniken-Holding ein Ausbauprogramm gestartet, das 2023 enden soll: bis dahin werden insgesamt zwei Milliarden Euro investiert worden sein. In neue Standorte, in Um- und Ausbautätigkeiten.

Weil das aktuelle ein besonders intensives Baujahr werden wird, lud der zuständige Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) passenderweise zu einer der aktuellen Großbaustellen: Ins Haus C des Universitätsklinikums St. Pölten.

Zwischen Betonwänden und freiliegenden Kabelsträngen verkündet Wilfing den Status quo und spricht über Kommendes. Flankiert von Helmut Krenn, dem kaufmännischen Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding und dem Wirtschaftswissenschafter Gottfried Haber, der sich die Wertschöpfung angesehen hat, die durch die rege Bautätigkeit angestoßen wird.

Wilfing: Keine neuen Baustellen in NÖ 2016

Heuer, so Wilfing, wird es keine neuen Baustellen an den insgesamt 27 Klinik-Standorten in NÖ geben. Aber einige Fertigstellungen. Bautätigkeiten in Amstetten, Scheibbs, Krems und Korneuburg werden 2016 abgeschlossen werden.

Der Zu- und Umbau in Amstetten um 39,8 Millionen Euro wird Ende des Jahres fertig sein. Ebenso Scheibbs, wo 42,2 Millionen investiert wurden. In Krems wird die neue Palliativstation um 3,3 Millionen Euro bereits am 21. März eröffnet werden. Die Bautätigkeiten im Korneuburger Spital werden im Herbst beendet sein, hier wurden 3,6 Millionen Euro investiert.

Der Neubau Neunkirchen wurde Ende des Vorjahres eröffnet, in diesem Jahr soll der Altbau abgerissen werden.

St. Pölten: Neue Häuser C und D bis 2017 fertig

Die größte aktuelle Baustelle in die am Gelände des Universitätsklinikums  in der Landeshauptstadt: Die neuen Häuser C und D mit neuer Operations-Abteilung werden Ende November 2017 finalisiert, 230,8 Millionen Euro werden hier investiert. Am Anschluss daran werden die in die Jahre gekommenen Häuser A und B saniert, bis zur Fertigstellung 2021/22 wird das 166 Millionen Euro kosten.
 
„Mit der Baurate von 2016 generieren wir 3.426 Arbeitsplätze“, sagt Wilfing. Die Holding sei ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor: Die 27 NÖ Landeskliniken brächten es auf eine Wertschöpfung von zwei Milliarden Euro, wovon, so Wilfing, „1,4 Milliarden in den Regionen bleiben“.

20.000 Menschen arbeiten in den Landeskliniken, bewältigen 360.000 stationäre Aufenthalte, 170.000 Operationen.