Erstellt am 11. November 2015, 10:32

von Christine Haiderer

Die Erfinderin von „Gesundheit für Sie“. Vor 13 Jahren lud Christa Bogath zum ersten Gesundheitstag speziell für Frauen in NÖ. Nun zieht sie sich zurück.

Christa Bogath  |  NOEN, Haiderer
Bei der Frauengesundheitsenquete „Gesundheit für Sie“ dreht sich alles um Frauengesundheit. Frauen – und auch Männer – können Gesundheitsvorträgen lauschen, sich beraten lassen, Gesundheitswerte messen lassen, die Podiumsdiskussion oder das Kabarett genießen.
 
Seit 13 Jahren gibt es die Veranstaltung bereits. Initiiert wurde sie damals von Christa Bogath, Vorstandsmitglied der NÖ Gebietskrankenkasse und ehemalige Leiterin der Abteilung Frauenpolitik der Arbeiterkammer NÖ. Warum? „Ich wollte nicht nur einen Gesundheitstag, ich wollte einen geschlechtsspezifischen Gesundheitstag“, erinnert sie sich. „Mein Ziel war es, einen Beitrag zur Verbesserung der Frauengesundheit in Niederösterreich zu leisten.“ Insbesondere durch präventive Angebote.

„Gesundheit fängt an mit Information und Beratung“

Immerhin: „Gesundheit fängt an mit Information und Beratung.“ Und: „Für mich war es wichtig, dass man die Veranstaltung kostenlos anbieten kann, für alle interessierten Frauen aller Altersgruppe.“ Also suchte sie für die Finanzierung Partner. Wie Land NÖ, Arbeiterkammer NÖ, Ärztekammer NÖ, Wirtschaftskammer NÖ, ÖGB NÖ, Apothekerkammer NÖ, NÖ Gebietskrankenkasse, tut gut!, NÖN und ORF-NÖ. Und dann war es soweit: „Gesundheit für Sie“ startete. „Es war die erste frauenspezifische Gesundheitsenquete in NÖ.“

x  |  NOEN, Christine Haiderer

 
Und „Gesundheit für Sie“ hatte Erfolg. Jedes Jahr lockt die zweitägige Veranstaltung bis zu dreitausend Besucher an. Immer zu einem anderen Thema. Wie zum Beispiel „Die Sinne der Frau“, „Krebserkrankungen rechtzeitig erkennen und ganzheitlich behandeln“ oder „Körper, Geist, Seele“ - das Thema 2015.

Heuer übrigens ist das letzten Jahr, in dem Bogath die Veranstaltung organisiert hat. Warum sie aufhört? „Nach 13 Jahren hat man es sich verdient, dass man es in andere Hände legt.“ Und so wird in Zukunft die NÖ Gebietskrankenkasse, die schon die vergangenen zwei Jahre an der Organisation beteiligt war, diese gesamte übernehmen. Ganz verabschieden wird sich Bogath aber nicht. „In Zukunft werde ich als Besucherin kommen“, verrät sie.