Erstellt am 13. April 2016, 07:14

Mit Gundelrebe. Kräuterpfarrer Benedikt über ein Bad zur Entspannung.

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Mittendrin im Vielerlei der sprießenden Pflanzen meldet sich jetzt auch die Gundelrebe (Glechoma hederacea) zur Stelle. Dieser Lippenblütler hat eine bescheidene Lebensweise und fügt sich gut zwischen Gräser und anderem Grün ein. Im April beginnt er, die Blüten auszubilden, um damit den nektarhungrigen Insekten eine Stärkung anbieten zu können.

Das Gundelrebenkraut ist Träger von Bitterstoffen. Auf den Körper hat es vor allem für äußerliche Anwendungen eine gute Wirkung. Wenn sich in den Gelenken Ablagerungen bilden, so bleibt das nie ohne schmerzliche Folgen. Aber auch bei Geschwüren und geschwollenen Gliedern leidet die ganze Physis. Hier ist die Gundelrebe in der Lage, die davon Betroffenen lindernd und stärkend zu begleiten. Von der Gundelrebe kann man in diesem Falle die ganze Pflanze, vor allem aber die Blätter verwenden.

80 Gramm zerkleinerter Teile übergießt man mit zwei Litern kochendem Wasser und lässt dies eine Stunde lang zugedeckt ausziehen. Dann abseihen und in das ziemlich warme Badewasser gießen. 20 Minuten in der Wanne bleiben. Bei Gicht, Geschwüren und geschwollenen Gliedern verschafft diese Maßnahme eine spürbare Reduktion der schmerzlichen Symptome.
 

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