Erstellt am 11. November 2015, 08:24

Schnurrbart im Movember. Die NÖ Landes- und Universitätskliniken unterstützen die Aktion "Movember" und rufen zur Vorsorgeuntersuchung auf.

Eckart Breinl lässt ihn gerade wachsen, Karl Wilfing hat ihn schon lange und Testimonial Reinhard Nowak hat ihn wegen Dreharbeiten noch nicht: den Schnurrbart.  |  NOEN, Foto: Nowak

Wenn aus dem November der "Movember" wird, sollen die Gefahren von Prostatakrebs und anderen häufigen Männerkrankheiten durch das Tragen von Schnurrbärten ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.

Im vergangenen Jahr starben in Österreich 1.132 Menschen an Prostatakrebs, 230 davon in NÖ. Zahlen die für Landesrat Karl Wilfing (VP) viel zu hoch sind. „In Österreich gehen im Schnitt nur 15 Prozent der Männer zur Gesundheitsvorsorge. Dabei kann dort Prostatakrebs schnell entdeckt werden. Umso früher, desto leichter ist er zu behandeln“, sagt Wilfing.

Eckart Breinl, Leiter der Urologie und Andrologie der Universitätsklinik St. Pölten, will vor allem mit einem Vorurteil aufräumen: „Eine Vorsorgeuntersuchung ist weder schmerzhaft noch peinlich, sie ist harmlos“, erklärt er. Allgemein solle man spätestens ab 40 regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Auch Testimonial Reinhard Nowak war heuer schon bei einer.