Erstellt am 21. Juni 2016, 09:28

von Christine Haiderer

Weniger Arbeitsunfälle. Bei der Vorbeugung von Ereignissen am Arbeitsplatz, die weiter sinken, spielt Prävention eine große Rolle.

Stürze sind die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfälle.  |  NOEN, SpeedKingz/Shutterstock.com

Wenn Maschinen, Handwerkzeuge und Transportmittel nicht mehr unter Kontrolle sind, dann passieren die häufigsten Arbeitsunfälle. Gefolgt von Stürzen und Abstürzen. Sie sind die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfälle.

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 11.885 Arbeitsunfälle in Niederösterreich. Das sind um 507 weniger als im Jahr davor und um 16 Prozent weniger als noch 2010. Die Arbeitsunfälle sinken also.

Bewusstseinsbildung und Prävention

Rudolf Silvan, Vorsitzender der AUVA-Landesstelle Wien, die für NÖ, Wien und das Burgenland zuständig ist, führt das auf Vorbeugung zurück: „Die Statistik belegt deutlich, dass der Weg der AUVA – Priorität für Prävention – der richtige ist.“ Und so will man auch in Zukunft Bewusstseinsbildung und Präventionskultur fördern.

Alexander Bernart, Direktor der AUVA-Landesstelle Wien: „Wir setzen unsere Aktionen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer natürlich fort, um das Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz weiter zu steigern.“

Was man tun kann, um Unfälle am Arbeitsplatz zu verhindern? Zu den Mitteln zur Verhütung von Arbeitsunfällen heißt es unter anderem, Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schulen und zu beraten, mit Betrieben und Behörden zusammenzuarbeiten, nach Unfallursachen zu forschen und auch Menschen und Betriebe zu betreuen, bevor etwas passiert.

Wie zum Beispiel im Rahmen von AUVAsicher. Dabei werden Klein- und Mittelbetriebe mit bis zu 50 Beschäftigten bei der Umsetzung der gesetzlichen Verpflichtungen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz entlastet.

www.auva.at