Erstellt am 19. Februar 2016, 05:04

von NÖN Redaktion

Das ABC der Energiesparhäuser. Bezeichnungen für Energiesparhäuser gibt es viele. Eines haben sie zumindest gemein: Sie verbrauchen weniger Energie im Vergleich zu konventionellen Bauten.

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Aktivhaus:

Ein Aktivhaus ist immer aus Holz gebaut, verfügt über einen guten Wärmeschutz, gute Winddichtheit und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Heizenergieverbrauch liegt bei 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr – das entspricht drei Liter Heizöl oder sechs Kilogramm Holzpellets.

Drei-Liter-Haus:

Der Heizenergiebedarf des Drei-Liter-Hauses entspricht einer Menge von drei Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Der Begriff „Drei-Liter-Haus“ ist jedoch nicht genormt. Es kann daher später im Betrieb wesentlich mehr Energie verbrauchen als vorgesehen.

Niedrigenergiehaus:

Dieses Haus heizt mit vier bis sieben Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Der Begriff ist aber nicht klar definiert. Das heißt: Zwei Niedrigenergiehäuser können völlig verschieden sein.

Niedrigstenergiehaus:

Dieser Begriff ist an sich lediglich als Steigerung des Niedrigenergiehauses gebräuchlich. Er soll ausdrücken, dass es sich um ein Gebäude mit ausgezeichneter thermischer Qualität handelt, das jedoch den Standard eines Passivhauses nicht ganz erreicht.

Null-Heizenergie-Haus:

Dieses Haus braucht keine von außen zugeführte Energie zum Heizen. Möglich ist das etwa durch eine sehr große Solaranlage. Das Gebäude ist kompakt, verfügt über einen guten Wärmeschutz, die Fenster sind nach Süden ausgerichtet. Wegen der hohen Kosten werden solche Häuser nur selten gebaut.

Passivhaus:

Das Passivhaus kommt ohne Heizsystem aus und gilt als wahrer Energiesparmeister. Es benötigt 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr zur Beheizung. Dazu greift es zu 100 Prozent auf erneuerbare Energieträger zurück.

Quelle: www.wohnnet.at