Erstellt am 15. März 2016, 05:04

"Die Zukunft fährt mit Elektroantrieb". Zukunftsforscher Matthias Horx (Foto) ist ein glühender Verfechter des elektrischen Fahrens.

Renault Twizy mit Elektroantrieb (11 oder 5,5 PS). Der Zweisitzer vereint die Vorzüge von Automobil und Motorroller - und ist geradezu ideal für die Stadt (nur 6,8 Meter Wendekreis).  |  NOEN, Renault
Matthias Horx testet die neuesten Entwicklungen verschiedener Hersteller im Alltag – vom Renault Zoe ist er begeistert: „Das Auto ist ein interessanter Evolutionsschritt, da es mit seinem charmanten Design als erstes Elektrofahrzeug zunächst auf weibliche Kunden abzielt.

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Und: Die Bedienung ist extrem einfach. Aus meiner Sicht wird sich Elektromobilität auf diese Weise durchsetzen – nicht mit hochkomplexen Systemen, sondern als unkomplizierter Dienstleister für die Mobilität im Alltag. Ich nenne es: casual driving!“ Am Durchbruch der Elektromobilität als Fortbewegungsart der Zukunft bestünden keine Zweifel, so der Zukunftsforscher. „Sie schafft eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, vor allem im urbanen Raum, wo die Lebensqualität deutlich steigt.“

Matthias Horx rechnet damit, dass man spätestens 2020 eine neue Generation von Elektrofahrzeugen sehen werde, die hinsichtlich der Reichweite neue Dimensionen eröffnen und dabei preislich extrem
attraktiv sein wird.

Die Vorzüge der elektrischen Mobilität lassen sich aber schon heute erleben: „In einem Elektroauto fährt man auch deswegen viel entspannter, weil man ständig auf Rekuperation abzielt. Man will keine Energie verschwenden, daher haben auch Aggression und andere typisch männliche Verhaltensweisen keinen Platz.“ Diese Einstellung erfordere aber auch ein Umdenken.

Ergänzt wird die Ladeinfrastruktur im Hause Horx durch eine Photovoltaik-Anlage. „Auf diese Weise fahren wir mit dem Zoe 100 Kilometer unter zwei Euro.“

Zitiert

„NÖ soll eine Vorzeigeregion zum Thema Elektromobilität werden.“
Petra Bohuslav, Wirtschaftslandesrätin

„Elektromobilität in NÖ liefert einen wertvollen Beitrag zur CO2-und Energie-Reduktion – und
stärkt zugleich die Wirtschaft.“
Stephan Pernkopf, Umwelt- und Energielandesrat

„Wir müssen die Automatikregelung kippen, dann sind die Elektroautos auch für die Fahrschule
einsetzbar.“
Richard Mader, Inhaber Fahrschule Sauer St. Pölten

„Es wird sicher in den nächsten 20 Jahren Technologien geben, die Elektroautos eine vernünftige
Reichweite erlaubt.“
Andreas Hasenzagl, Dekan der Technischen Fakultät der NDU St. Pölten