Erstellt am 16. September 2015, 13:02

Der Weihnachts-Countdown läuft. Die ersten nasskalten Tage des Jahres haben Einzug gehalten und mit ihnen haben es bereits Lebkuchen und Spekulatius-Kekse in die Läden geschafft.

All der guten Vorbereitung zum Trotz - einige Handgriffe können erst kurz vor Weihnachten getätigt werden, zum Beispiel das Kochen oder Plätzchen backen.  |  83092725 - Baking utensils © Brebca

Auch Glühwein und Schokoladen-Nikoläuse werden voraussichtlich nicht mehr lange auf sich warten lassen und so steigt die Vorfreude auf die gemütliche Jahreszeit, in der warme Getränke und süßes Gebäck zum Alltag dazu gehören.

Viele Verbraucher sind von dieser Form der frühzeitigen Weihnachtsstimmung genervt. Nichts desto trotz zeigt sich jedes Jahr aufs Neue: ganz gleich, wie frühzeitig die Weihnachtssaison eingeläutet wird, die Vorbereitungen beginnen letztendlich doch immer zu spät – „nächstes Jahr besorge ich die Geschenke früher“ heißt es dann im Nachhinein, wenn selbige mal wieder kurz vor knapp in der typisch weihnachtlich überfüllten Stadt eingekauft wurden.

Weihnachtspost und mehr

Die Weihnachtspost gehört zu den wenigen Dingen, die bereits relativ früh geplant und umgesetzt werden können.  |  77311301 - Postsendung © janvier

Die Vorbereitungen beginnen bereits bei der Weihnachtspost, die am besten direkt in der ersten Adventswoche verschickt wird. Dies gilt insbesondere für Pakete, denn wer sich hier zu viel Zeit lässt, der muss unter Umständen damit rechnen, dass diese nicht rechtzeitig ankommen. Aber auch entsprechende Weihnachtskarten gilt es frühzeitig vorzubereiten. Sollen diese in einer hohen Stückzahl verschickt werden – beispielsweise als kleine Aufmerksamkeit an die Kunden eines Unternehmens –, so können die Karten bereits im Vorfeld bestellt werden, sodass sie schon zeitig bereitliegen und nichts bei der Lieferung schiefgehen kann.

Bei Dienstleistern wie dem Raab Verlag kann währenddessen zusätzlich noch etwas Gutes für die Umwelt getan werden, denn das Unternehmen setzt sich für ein klimaneutrales Drucken ein und unterstützt auf diesem Weg Projekte wie beispielsweise Forest Stewardship Council. Geht es um das Verschicken, so sollten Briefe außerdem bestenfalls von Hand unterschrieben werden, unpersönliche Floskeln gilt es zu vermeiden. Eine Alternative sind außerdem elektronische Grußkarten, die zwar durchaus gebräuchlich sind, jedoch bei weitem nicht die festliche Stimmung einer persönlich versandten Grußkarte aufbringen können.

Der Ablauf an den Weihnachtstagen

Wenn die Weihnachtstage schließlich immer näher kommen, so ist ein gutes Zeitmanagement wichtig. Wer sich hier bewusst Freiräume schafft, der kann Druck abbauen und mehr schaffen. Zu den frühesten Planungsschritten kann das Kaufen von Geschenken gehören. Oft lohnt es sich, im Laufe des Jahres besonders gut hinzuhören, wenn ein Familienangehöriger einen Wunsch äußert und sofern er bis Weihnachten noch nicht erfüllt wurde, ist zumindest schon mal ein Geschenk gefunden. Aber auch ganz generell sollte der Geschenkekauf nicht zu spät stattfinden – denn an den Wochenenden vor Weihnachten sind die Innenstädte meist voll und wer hingegen online bestellt, der könnte kurzfristig das Pech haben, dass die Post überlastet ist oder das Paket aus anderen Gründen nicht ankommt.

Geht es schließlich in die Adventszeit, so kommen folgende Punkte hinzu:

  • Wohnung schmücken
  • Adventskranz besorgen
  • Adventskalender besorgen
  • Nikolaus nicht vergessen – an kleine Geschenke für die Kinder sollte nun gedacht werden

Wenn es nur noch zwei Wochen bis Weihnachten sind, sollte bereits feststehen, wie das Weihnachtsmenü aussieht, eine passende Einkaufsliste kann auch direkt geschrieben werden. Spätestens jetzt darf auch der Weihnachtsbaum in die heimischen vier Wände einziehen und mit ihm die passende Dekoration samt Lichterketten. In der letzten Woche kommen alle weiteren wichtigen Besorgungen und Vorkehrungen hinzu: Lebensmittel und Getränke müssen gekauft werden, aber auch der Wohnungsputz und das Kochen des Menüs oder das Backen von Keksen sind nun an der Reihe.

Nicht zuletzt sollte nun klar sein, wie viele Gäste zugesagt haben, wie An- und Abreise organisiert sind und wie der Abend im Detail ablaufen soll (beispielsweise mit oder ohne einen Kirchenbesuch).