Erstellt am 25. März 2016, 05:04

von Thomas Schindler

Ampel ärgerte Lenker. Die sensorgesteuerte Signalanlage an der Kreuzung B8/Dörfleser Straße wurde mittlerweile generalsaniert.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)

Nach den Beschwerden über teils unverständliche Rot-Phasen bei der Ampel an der Kreuzung B8/Föhrenhölzl in Deutsch-Wagram ( die NÖN berichtete ) gibt es nun auch Kritik an der Signalanlage bei der Kreuzung B8/Dörfleser Straße in Weikendorf.

Der Gänserndorfer Hans Göttfert betont gegenüber der NÖN: „Hier tritt häufig das Phänomen auf, dass Autolenker auf der B8 – egal, ob in Richtung Gänserndorf oder Angern fahrend – vor einer roten Ampel halten müssen, obwohl weder links noch rechts ein Fahrzeug steht oder ein Fußgänger die Kreuzung queren will.“ Dies sei ärgerlich, so Göttfert.

„Genauso ärgerlich ist der Umstand, dass bei der besagten Kreuzung jedes die B8 querende Auto sofort Grün bekommt und deshalb oft eine ganze Autokolonne auf der B8 warten muss“, kritisiert der Gänserndorfer. Dass unnötige Abbremsen und Losfahren einer langen Kolonne sei ökologisch bedenklich.

Vogel oder Wind können den Sensor auslösen

Was sagt Anton Maritschnig, Chef der Straßenmeisterei Gänserndorf, zu den Vorwürfen? „Bei solchen Ampelanlagen, die verkehrsabhängig nach Bedarf und sensorgesteuert arbeiten, kann es manchmal zu Fehlern kommen. Zum Beispiel, wenn ein Vogel vorbeifliegt oder starker Wind weht, kann es passieren, dass der Sensor reagiert und die B8 kurz auf Rot stellt, obwohl gar niemand von der Dörfleser Straße einbiegen will.“

Was natürlich auch sein kann: Autolenker biegen von der Dörfleser Straße schon bei Rot in die B8 ein. Wenn die Ampel dann umspringt, ist vom Querverkehr nichts mehr zu sehen und die B8-Benutzer wundern sich, dass sie anhalten müssen.

Mittlerweile könnte sich die Situation verbessert haben: In der Vorwoche wurde die gesamte Ampelanlage saniert – Umstellung auf LED-Lampen, neue Sensoren und Kabeln.