Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:02

von Markus Glück

Auf Schiene gebracht. Ministerrat verabschiedet ÖBB-Rahmenplan für 2016 bis 2021. Darin enthalten sind auch 281,6 Millionen Euro für Region. Ich freue mich, dass der lange geforderte Ausbau des Marchegger Ast vom Ministerrat

Die NR-Mandatare Rudolf Plessl und Ruth Becher aus der Donaustadt bedanken sich bei Alois Stöger für die Unterstützung.  |  NOEN, privat

"Ich freue mich, dass der lange geforderte Ausbau des Marchegger Ast vom Ministerrat auf Schiene gebracht wurde“, jubelt der Untersiebenbrunner SP-Nationalrats-Abgeordneter Rudolf Plessl. Grund für den Freudensausbruch des Parlamentariers ist die Verabschiedung des ÖBB-Rahmenplans für die Jahre 2016 bis 2021. Darin enthalten sind auch die rund 281,6 Millionen Euro für den Neu- und Ausbau des Marchegger Ast.

Im Zuge der Maßnahmen sind etwa der Umbau der Bahnhöfe in Marchegg und Siebenbrunn-Leopoldsdorf aber auch der zweigleisige Ausbau der bestehenden eingleisigen Bahnstrecke geplant. Durch diesen zweigleisigen Ausbau kann die Streckengeschwindigkeit auf 160 km/h angehoben werden.

NÖ-Abschnitt: Baustart ab 2019 geplant 

Für den Wiener Bereich des Streckenausbaus Wien - Bratislave laufen seit September die Ausschreibungen, der voraussichtliche Baustart ist für Herbst 2016 vorgesehen. „Der Abschnitt in Niederösterreich wird ab 2019 gestartet“, erklärt ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif.

Verbesserungen für die zahlreichen Pendler wird es mit der Fertigstellung des Wiener Bereichs aber schon im Jahr 2018 geben. „Der Ausbau der durchgängigen elektifizierten zweigleisigen Strecke bis zur Staatsgrenze wird bis 2023 beendet“, so Seif gegenüber der NÖN.

Dann werden auch die Dieselloks der Vergangenheit angehören, sehr zur Freude von Plessl: „Es ist nicht nur ein Vorteil für die Umwelt, sondern auch für die Fahrgäste.“ Der Nationalrat erwartet sich nach der Fertigstellung einen Schub für die Region: „Es wird zu einer höheren beim Zugverkehr Frequenz kommen.“ Um Wien und Bratislava besser zu verbinden, wird der Streckenausbau auch auf slowakische Seite fortgesetzt.