Bad Pirawarth

Erstellt am 20. Mai 2017, 04:14

von Edith Mauritsch

Raiffeisen-Versammlung: Gespart wird weiterhin. Auch niedriges Zinsniveau ändert nichts an Sparfreudigkeit der Bevölkerung: Einlagen stiegen um sieben Prozent. Eigenkapitalquote liegt bei rund 20 Prozent.

Geschäftsführer Markus Wirrer, Bankstellenleiterin Eva Meißl (2. und 3.v.l.), Regionalrat Franz Neustifter (6.v.l.) sowie Obmann Christian Resch (4.v.r.) und Geschäftsführer Manfred Hanusch (2.v.r.) bedankten sich bei den Geehrten für deren Treue. Weiters im Bild: Herwig Kaiser, Karl Karollus, Anton Semela, Werner Degn, der scheidende Regionalrat Josef Wiesinger, Leopold Nussböck, Herbert Sommer, Franz Frank und Josef Gaismayer (v.l).  |  privat

Bei der Ortsversammlung der mittlerweile zweitgrößten Bankstelle der Raiffeisenbank Weinviertel berichteten Leiterin Eva Meißl, die Geschäftsleiter Manfred Hanusch und Markus Wirrer sowie Obmann Christian Resch über Ergebnisse und Entwicklungen. Sowohl im Einlagen- als auch im Kreditbereich wurden Zuwächse erzielt.

Die Weinviertler lassen das Sparen nicht – niedriges Zinsniveau hin oder her – und auch die Kunden der Raiffeisenbank bilden keine Ausnahme. Insgesamt stiegen die Einlagen um gewaltige sieben Prozent, wovon die Filiale Bad Pirawarth 21,3 Millionen Euro verwaltet. Der Ausleihungsbereich hat einen fast ebenso hohen Anstieg um sechs Prozent auf 186,6 Millionen Euro zu verzeichnen, was Hanusch zu dem Satz verleitete: „Bitte nehmen Sie Kredite auf.“

Mit einer Eigenkapitalquote von gut 20 Prozent gegenüber dem gesetzlichen Erfordernis von 8,625 Prozent scheinen die Spargelder gut gesichert. Die Neuwahlen der Regionalräte brachten folgendes Ergebnis: Franz Neustifter, Martina Hafner, Karl Steiner und Thomas Wimmer wurden bestätigt. Josef Wiesinger kandidierte nicht mehr. Aus der langen Liste der Ehrungen seien zwei Personen stellvertretend genannt: Leopold Nussböck aus Hohenruppersdorf und Anton Semela aus Bad Pirawarth erhielten Auszeichnungen für die 60-jährige Mitgliedschaft.