Erstellt am 08. Juni 2016, 05:55

von Thomas Schindler

Bernhardiner-Problem: Jetzt schreitet Stadtchef ein. Aufgrund zahlreicher Beschwerden über einen Hundehalter will VP-Bürgermeister René Lobner nun mit diesem sprechen: "Man muss beide Seiten anhören."

Lobner: »Wenn das Hundehaltegesetz gebrochen wird, sollen die Anrainer Anzeige erstatten.«  |  NOEN, zVg

Die Aufregung in einem Grätzel in Gänserndorf-Süd wegen einem angeblich aggressiven Bernhardiner (die NÖN berichtete) geht weiter.

Mittlerweile existiert eine Unterschriftenliste von verängstigten Hundebesitzern, die VP-Bürgermeister René Lobner überreicht wurde. Der Stadtchef will nun mit dem Halter des Bernhardiners Kontakt aufnehmen.

Zur Erinnerung: Der Bernhardiner-Besitzer lässt seinen Vierbeiner gerne freilaufen – außerhalb des Siedlungsgebietes ist dieses rechtlich auch erlaubt.
 

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Das große Tier soll schon fremde Hunde und deren Halter attackiert haben. Nachdem es bisher keine Anzeigen gegen den Bernhardiner-Besitzer gibt, schreitet die Polizei auch nicht ein.

Jetzt will Lobner vermitteln: „Auf der Unterschriftenliste haben ungefähr sieben bis acht Leute unterschrieben. Ich werde mit dem Bernhardiner-Besitzer sprechen und mir seine Version der Geschichte anhören, um mir ein Bild machen zu können.“ Und weiter: „Ich sehe das Ganze emotionslos, nehme die Beschwerden aber natürlich ernst.“

Der Bürgermeister fordert die verängstigten Anrainer trotzdem auf, bei der Polizei Anzeige zu erstatten, wenn sie glauben, dass das Hundehaltegesetz nicht eingehalten wird.