Erstellt am 19. Juli 2017, 02:38

von Stefan Havranek

2,5 Millionen für die Freiwillige Feuerwehr. In die Feuerwehrhäuser in Markthof, Groißenbrunn und Loimersdorf wird kräftig investiert. Die Bauarbeiten sollen schon im Frühjahr 2018 beginnen.

Architekt Andreas Höfer beschreibt die Bauvorhaben an den drei Feuerwehrhäusern.  |  Havranek

Der größte zu beschließende Brocken in der jüngsten Gemeinderatssitzung war die Sanierung dreier Feuerwehrhäuser (und der Einbau neuer Fahrzeughallen-Tore in Stopfenreuth), ein ambitioniertes Projekt mit einem Budgetvolumen von über 2,5 Mio. Euro.

VP-Gemeinderat Leo Sabeditsch beschäftigt sich schon seit zwei Jahren mit der Materie und konnte den Gemeinderäten eine informative Präsentation zu dem Vorhaben zur Kenntnis bringen. Demnach werden die FF-Häuser in Groißenbrunn und Loimersdorf neu gebaut, jene in Markthof und Stopfenreuth teilsaniert. Sabeditsch: „Ziel ist die Anpassung an heutige gesetzliche Vorgaben, den heutigen Stand der Technik und die heutigen Bedürfnisse der Wehren.“

Sabeditsch holte sich für die Detailplanungen kompetente Verstärkung in Form von Architekt Andreas Höfer sowie den Finanzexperten Franz Wolfbeißer und Walter Ester. Und natürlich hatten auch die Florianijünger ein Wörtchen mitzureden, die Umbauentwürfe wurden mit den Kameraden besprochen und von ihnen abgesegnet.

„Wichtig war auch, die Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten"Höfer

Der grobe Zeitplan sieht Grenzvermessungen, die Fertigstellung der Einreichunterlagen, Bauverhandlungen und Ausschreibungsverfahren für Herbst und Sommer vor, im Winter soll der Gemeinderatsbeschluss über die Vergabe der Arbeiten gefällt werden und im Frühjahr 2018 der Bau beginnen.

Danach war es an Höfer, die baulichen Details zur Kenntnis zu bringen. Es wurde versucht, den Altbestand der Gebäude in die neuen Häuser einzugliedern und auf die Gefahr eines totalen Stromausfalls („Black Out“) wurde Rücksicht genommen. „Wichtig war auch, die Betriebskosten so niedrig wie möglich zu halten und Synergien zu schaffen“, so Höfer. Primäres Ziel war aber die Sicherheit der Florianis und optimale Möglichkeiten, die Einsatzbereitschaft herzustellen, zu schaffen.

Wolfbeißer schlüsselte danach die Finanzierung der Projekte auf: Von insgesamt 2,57 Mio. Euro entfallen 1,1 Mio. auf Loimersdorf, 795.000 auf Groißenbrunn und 651.000 auf Markthof. Es gibt eine Förderungszusage über 660.000 Euro, wodurch sich die Kosten für die Gemeinde auf 1,9 Mio. Euro reduzieren. Nach umfangreichen Projektvorstellungen und Diskussionen wurden alle nötigen Beschlüsse einstimmig gefasst.